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Dieser Index könnte folgende Kriterien beinhalten: den Anteil von Kindern aus Einwandererfamilien in einem Stadtviertel, niedriges Einkommensniveau und die Zahl der Hartz-IV-Empfänger sowie das durchschnittliche Bildungsniveau.
„Mir geht es nicht darum, mit der Gießkanne mehr Geld über München auszuschütten“, sagte Gehring. Es gehe nicht darum, die Städte zu bevorteilen. „Der Vorwurf prallt von mir ab, weil ich vom Dorf komme. 500 Einwohner, zwei Meter Schnee“, sagte der schwäbische Abgeordnete.
Es soll aber den Schulen und Schülern gezielt geholfen werden, die wegen ihres familiären und sozialen Hintergrunds schlechtere Ausgangsbedingungen hätten als Kinder aus wohlhabenden Familien. In den Großstädten gebe es das Problem der zunehmenden sozialen Spreizung, sagte Gehring.
„Es ist ganz wichtig, dass diese Kinder, die quasi von Geburt an benachteiligt sind, nicht später noch einmal benachteiligt werden“, sagte die Münchner Grundschulleiterin Gabriele Strehle. Um die Defizite aufzuarbeiten, brauche es aber mehr Geld und Zeit der Lehrer.