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Mit Horrorhaus: Freizeitland in Geiselwind öffnet bald

Neuer Betreiber hat am Konzept gefeilt und will Besucherschwund stoppen - 17.03.2017 16:38 Uhr

Mit dem Horrorhaus (links) und dem Street Style will das Freizeitland in Geiselwind zu altem Glanz zurückfinden. © PR


Dinosaurier, eine Achterbahn, sogar ein kleiner Zoo: Das Freizeitland in Geiselwind hat eigentlich alles, was ein erfolgreicher Vergnügungspark braucht. Doch in den vergangenen Jahren hatten die Verantwortlichen mit einem Besucherschwund zu kämpfen. Der war derart heftig, dass die Betreiber aufgeben mussten. Seit 1969 war das Freizeitland in der Hand der Familie Mensinger - doch das ändert sich.

Bereits Ende des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass der Coburger Schausteller Matthias Mölter die Geschäfte an der A3 übernimmt. Weil der Park aber in die Jahre gekommen war, dringend eine Sanierung brauchte, rollten die Bagger an. Mölter, der schon als Kind dort herumtollte, will mit einem neuen Konzept dem Freizeitland wieder zu altem Glanz verhelfen.

Was auf dem 400.000-Quadratmeter-Gelände geplant ist, ist noch nicht ganz klar. Ein paar Details verrät Brigitte Mahr vom Freizeitland aber: Insgesamt zehn neue Attraktionen wird es geben, mindestens einmal am Tag sollen vor den Augen der Besucher die Affen des Zoos gefüttert werden. Auch das Show- und Gastro-Konzept wurde überarbeitet.

"Natürlich war die Zeit mit knapp vier Monaten zum Umbau ziemlich kurz bemessen", sagt Mahr. "Aber wir haben schon im ersten Jahr ziemlich viel geschafft." Nach und nach soll der Park neu gegliedert werden, fünf Themenwelten sind geplant. Ein Aushängeschild ist das neue "Horrorhaus", das dank eines neuen Beleuchtungskonzepts sogar nachts strahlen soll. Dort steht auch der neue Freifallturm, der Fahrgäste aus rund 40 Metern Höhe abwirft. "Im echten freien Fall", versprechen die Macher.

Am 8. April startet Mölters erste Saison - bereits drei Tage vorher will er sein neues Konzept der Öffentlichkeit vorstellen. Am Eröffnungstag soll es eine Party geben. "Mit großem Musik-Feuerwerk am Himmel und besonderen Künstlern auf der Bühne", heißt es auf der Homepage

Bis zum Ende der Saison, also am 1. November, rechnet der neue Betreiber mit rund 220.000 bis 260.000 Besuchern. Das wären rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr. 

tl

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