Montag, 24.09.2018

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Abgeholzte Eichen in Breitenbrunn waren befallen

Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner ruft BN auf den Plan - 17.03.2018 10:49 Uhr

Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ist ein großes Thema. Schon im Juli 2014 (Foto) sah sich die Gemeinde zum Handeln gezwungen. Jetzt hat das sogar den Bund Naturschutz auf den Plan gerufen. Das und die Reaktion des Landratsamtes darauf löste nun Kopfschütteln bei den Bürgern aus. © F.: Werner Sturm


Ortssprecherin Silke Merkl konnte gut 50 Zuhörer zu der Runde mit Bürgermeister Johann Lanzhammer (FW) begrüßen.

Ein großes Thema, das auch über die Grenzen der Gemeinde hinaus Wellen schlägt, ist die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Der Rathauschef erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass es im Gemeindebereich schon mehrere heftige Erkrankungen wegen des Spinners gegeben habe.

Keinen Efolg

Bekämpfungsmaßnahmen hätten nicht den gewünschten Erfolg gehabt, so dass befallene Bäume auf Gemeindegrund letztendlich beseitigt worden seien. Es seien Ersatzpflanzungen vorgenommen worden, wobei es sich aber nicht mehr um Eichen gehandelt habe. Der Gemeinde lägen wegen der Erkrankungen sogar Regressforderungen vor, teilte Lanzhammer mit.

Außerdem berichtete er, dass seine Ankündigung bei der Bürgerversammlung in Langenthonhausen, wonach dort eine Eiche im Bereich der Ortsdurchfahrt, die auf Landkreisgrund steht, eventuell beseitigt werden soll, den Bund Naturschatz auf den Plan gerufen habe. Lanzhammer bestätigte, dass er vom BN kontaktiert wurde und dass sich die Naturschützer mit einem Appell auch an das Landratsamt gewandt hätten. Mit der Folge, dass die Eiche nun anscheinend doch nicht gefällt werde. Bei einem Befall sollen so, wie es aussehe, Bekämpfungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Was die Eiche in Langenthonhausen angehe, so liege die Verantwortung beim Landkreis. "Ansonsten werden wir auf die Eichen, die auf Gemeindegrund stehen, etwa beim Schulbushäuschen in Hamberg, ein besonderes Augenmerk werfen und bei einem Befall konsequent handeln", so Lanzhammer.

Das Einschreiten des Bund Naturschutz und die Reaktion des Landratsamtes darauf lösten jedenfalls heftiges Kopfschütteln bei vielen der Zuhörer aus. "Befallene Bäume gehören weg", hieß es klipp und klar.

  

WERNER STURM

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