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Ob denn eine Abrissgenehmigung für die Gebäude bestehe, ob das Gelände wieder bebaubar sei und wie ein neues Gebäude aussehen könne, wurde Bürgermeister Guido Belzl gefragt. „Eine Abrissgenehmigung ist nicht erforderlich. Das Landratsamt weiß aber Bescheid“, sagte Belzl. Und es sehe keine Probleme, wenn ein Neues kommt. Es dürfe nur nicht größer sein als das bisherige. Auch habe der Gemeinderat noch keinen Beschluss hinsichtlich eines neuen Gebäudes gefasst. Man müsse erst den Bedarf ermitteln.
Ein anderer beschwerte sich, „den Seligenportenern wird mit dem Abriss des Gebäudes was aufdiktiert, das sie gar nicht wollen“. Belzl verwies auf den Ausgang des Bürgerentscheids und auf den nachfolgenden Mehrheitsbeschluss im Gemeinderat zum Abbruch. Eine Anwohnerin monierte, dass sie vor Beginn der Abrissarbeiten weder von der beauftragten Baufirma noch von der Gemeinde darüber informiert worden sei. Ein anderer Vorwurf lautete, ein Konzept zur Neugestaltung des Areals hätte vor dem Wegreißen des Gebäudes erstellt werden müssen.
Zuvor hatte Belzl ausgeführt, die Abbrucharbeiten habe man in der Septembersitzung vergeben. Man werde bis auf die Halle, die vermietet ist, alle drei Bauten entfernen, um das Gelände frei gestalten zu können. Man habe das Architekturbüro beauftragt, Vorschläge auszuarbeiten. Ein wichtiger Gesichtspunkt sei, dass das Grundstück als Festplatz genutzt werden kann. Der Heimatverein Seligenporten soll in die Planungen miteinbezogen werden. Im Frühjahr sollen diese mit Bürgern, Vereinen und Gemeinderat intensiv diskutiert werden.
Derzeit führt Belzl Gespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt wegen der Schwarzachrenaturierung in diesem Abschnitt. Hier sind noch Grundstücksverhandlungen notwendig. Zum Ausbau der Kreisstraße Seligenporten-Rengersricht erklärte Belzl, nächste Woche würden die Asphaltierarbeiten beendet. Der zunächst bei der Schwarzachbrücke angedachte Fahrbahnteiler werde nicht kommen.
Unter dem parallel zur Straße verlaufenden Radweg habe man ein Leerrohr verlegt. Das Leerrohrnetz wird nächste Woche fertig, so dass das Glasfaserkabel noch vor Weihnachten eingeblasen werden könne, wenn das Wetter mitspielt. Einen Betreibervertrag habe man, weil es mit der Telekom nicht geklappt hat, mit der Firma Brandl-Services, Pavelsbach, abgeschlossen. Diese habe die gleiche Technik installiert, die man von der Telekom erhält. Wer das Netz nutzen möchte, müsse zu Brandl wechseln.
Von einem Bürger wurde Belzl auf das sehr schadhafte Betonpflaster auf dem Friedhofparkplatz und –weg hingewiesen. Eine Wortmeldung galt dem Forststraßen. Diese würden vom Forstamt so grob aufgeschottert, das sie kaum mehr begehbar, geschweige denn mit dem Rad befahrbar seien.
Es gebe vernünftige und unvernünftige Hundehalter, stellte ein Anwesender fest. Letztere Gruppe würde ihre Tiere frei laufen lassen. Personen würden erschreckt. Kinder hätten Angst. Sein Vorschlag: Man sollte diese Spezies mit Bußgeld belegen oder die Hundesteuer kräftig erhöhen. Gebeten wurde noch, bei den Wertstoffcontainern mehr Fläche zu befestigen.

