Samstag, 17.11.2018

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Alte Mälze in Lauterhofen wird neuer Treffpunkt

Tag der Städtebauförderung in Lauterhofen: Umbau bis 2020 abgeschlossen - 10.05.2018 09:58 Uhr

Etliche Bürger interessierten sich für die Pläne zur Sanierung der Alten Mälze und der Umgestaltung des Freizeitparks „Am Karlshof“ am Tag der Stäödtebauförderung. © Foto: Jutta Riedel


Der Bürgermeister Ludwig Lang erinnerte an den Start der Städtebauförderung in Lauterhofen, als im Jahr 2010 das Architekturbüro Schober aus München den Auftrag erhielt, "Lauterhofen auf Herz und Nieren zu prüfen".

Dabei ergaben sich neue Aspekte, Einsichten und Ideen, die Lang als "hilfreich" für die weitere Entwicklung des Ortes bezeichnete.

In Lauterhofen fallen derzeit zwei Großprojekte in die Städtebauförderung: die Sanierung der Alten Mälze und die Umgestaltung des Freizeitparks "Am Karlshof".

Ausführlich erläuterten Architekt Johannes Berschneider und Projektleiter Roland Feierler vom Architekturbüro Berschneider in Pilsach die Historie der Mälze. Geplant ist ein barrierefreier Zugang von der Neumarkter Straße aus, eine Mauer mit Sitzbank soll die Abtrennung zur Straße bilden. In diesem Bereich ist auch ein Hofbaum angedacht.

Eine Außentreppe führt zum Gewölbekeller. Für eine ausreichende Stehhöhe wird im Keller und im Erdgeschoss der Fußboden abgesenkt und in allen Ebenen der Dielenbelag zurückgesetzt, um freien Blick in den Dachstuhl zu bieten. Der Mälzereiturm ist als offener Raum geplant.

Die Architekten sehen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten beispielsweise als Treffpunkt für das kulturelle Gemeindeleben, Veranstaltungsort für Künstler, Vereine, Jugendgruppen, Firmen oder auch Privatpersonen oder Kurse, auch als Raum für Gemeindearbeit im Hinblick auf die 1300-Jahr-Feier des Marktes.

Die Realisierung des Projektes wurde Anfang November 2011 im Markt-rat beschlossen, die Baugenehmigung liegt bereits vor ebenso wie die Förderzusage. Noch vor den Sommerferien soll die Ausschreibung erfolgen und die Aufträge bis Ende Juli vergeben werden.

Der Baubeginn ist für Spätherbst geplant, das Vorhaben sei aufgrund der zahlreichen Innenarbeiten "prädestiniert" für den Baubeginn zu der späten Jahreszeit. Es wird mit einer Bauzeit von 15 bis 18 Monaten gerechnet, im Sommer 2020 könnte die Mälze zur Verfügung stehen.

Die Planungen für die Umgestaltung des Freizeitparks erläuterte Landschaftsarchitekt Josef Garnhartner vom Büro Garnhartner und Schober und Spörl in Deggendorf. Im ersten Bauabschnitt soll ein barrierefreier Weg vom Bahnhof bis zum Karlshof entstehen, geplant sind weiter ein zentraler Mehrgenerationenbereich für alle Bürger, eine neue Anordnung der Sitzgelegenheiten im Zentralbereich, ein neu gestalteter Spielbereich und ein Bereich am Teich, der beispielsweise als Treffpunkt genutzt werden könnte.  

JUTTA RIEDEL

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