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Im vollbesetzten Nebenzimmer des Gasthauses Plitvice erläuterte Stadtrat und Verkehrsreferent Jakob Bierschneider die Anbindung der für den Neuen Markt geplanten Tiefgarage und ging dabei auf Befürchtungen der Anwohner über eine mögliche Belastung durch mehr Verkehr ein: „Es wird nur zu einer geringen Zunahme des Verkehrs kommen, aber dennoch bin ich der Meinung, dass die Anwohner in die Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden müssen. Es handelt sich immerhin um das größte Verkehrsprojekt, das Neumarkt je gesehen hat.“
Mehrere Anwohner des Schwarzachwegs beschwerten sich außerdem über Nachbarn, die Farbreste und anderen Unrat rücksichtslos in die Kanalisation kippen würden. Diese Art der gesetzlich verbotenen Entsorgung belastet jedoch nicht das Abwassersystem, der Abfall gelangt vielmehr direkt in die Schwarzach.
Der daraus resultierende Gestank sei vor allem im Sommer unerträglich, „ganz abgesehen vom Schaden für die Umwelt“, wie ein Bürger betonte. Stadtrat Christian Grohmann verwies auf die Möglichkeit, die Farbreste umweltschonend am Blomenhof zu entsorgen.
Kreisrätin Regina Weidinger und JFW-Vorsitzender Matthias Penkala wiesen zum Ende des Bürgergesprächs auf das Bürgerbegehren der Freien Wähler zur Abschaffung der Studiengebühren hin. Die „unsozialen Studiengebühren“ sorgen für Unmut bei den Studenten und belasten auch die Familien. Deshalb sei jede Unterschrift zur Abschaffung der Studiengebühren willkommen.

