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Anlass für die Mahnwache waren geplante Kundgebungen der Anti-Atom-Bewegung in Japan, mit denen sich auch die Parsberger Grünen, die Sozialdemokraten und der Solarstammtisch solidarisch zeigen wollten. Die Mahnwache stieß auf reges Interesse und trotz Eiseskälte schauten immer wieder Frauen und Männer in der Stadtmitte vorbei, um gegen Atomkraft Stellung zu beziehen.
„In der öffentlichen Wahrnehmung geraten Tschernobyl und Fukushima allmählich in Vergessenheit“, erklärten die Organisatoren und warnten: „Die beiden Katastrophen zeigen nachdrücklich, dass diese Technologie von Menschen nicht beherrschbar ist. Das Restrisiko ist nicht so klein, wie uns die selbsternannten Experten in Wirtschaft und Politik immer wieder weis machen wollen.“
Deshalb sei es längst überfällig, aus dieser brandgefährlichen Technologiegläubigkeit auszusteigen und auf regenerative Energien sowie Energieeinsparung zu setzen. „Es gibt noch viel zu tun. Deshalb werden wir so lange kämpfen, bis das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz geht”, hieß es bei der Mahnwache.

