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Die Zeit scheint in der Kälte stillzustehen: Nur wenige Fußspuren finden sich im angeharschten Schnee auf den Wegen rund um die Wallfahrtskirche, der Wind pfeift ungemütlich durch die kahlen Bäume und Sträucher. Von unten dringen ab und an Fahrgeräusche nach oben, wenn ein Pkw oder Lkw die Erhebung auf der Staatsstraße passiert.
Die Anfänge der Wallfahrtsstätte reichen bis zum endenden 17. Jahrhundert zurück. Da entstand eine Kreuzigungsgruppe auf dem Berg, eine Darstellung des Heiligen Grabes in Rondellform folgte bald. Im Laufe der Zeit weiteten Gläubige und zwei auf dem Berg lebende Eremiten die Kirchenanlage immer weiter aus bis hin zur heutigen Größe.
Die Wallfahrer strömten damals – abgeschwächt auch heute noch. Aus dem nahen und fernen Umland kommen sie auf den Herz Jesu-Berg.

