Freitag, 22.02.2019

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Autofahrer fuhr mitten in Regensburg in die Donau

Großaufgebot an Rettungskräften am Freitagmittag - Hubschrauber im Einsatz - 08.02.2019 15:42 Uhr

Gegen 13 Uhr wurde der Polizei mitgeteilt, dass sich ein Pkw auf Höhe der "Wurstkuchl" in der Donau befindet. Berufsfeuerwehr, Wasserwacht und DLRG wurden alarmiert und befreiten den 60-jährigen Regensburger.

Er war in seinem mit Wasser voll gelaufenen Auto ein Stück abgetrieben. Unter einem Museumsschiff wurde er gerettet. Die Rettungskräfte reanimierten ihn und brachten ihn in ein Krankenhaus. Bis etwa 14.15 Uhr wurde das Marc-Aurel-Ufer weitflächig abgesperrt, inklusive dem Verkehr. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz.

Eine Beteiligung Dritter konnte nicht festgestellt werden, ebenso ist nach bisherigen Erkenntnissen keine andere Person geschädigt oder gefährdet worden. Nach den ersten Erkenntnissen dürfte das Fahrzeug bewusst in das Gewässer gesteuert worden sein.

Bergung steht noch aus

Das Auto ist in dem fließenden Strom durch die Einsatzkräfte gesichert worden. Die Fachbehörden klären nun, wie es geborgen werden soll.


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Anmerkung der Redaktion: Generell berichten wir nicht über versuchte Selbsttötungen, außer sie erfahren durch die gegebenen Umstände besondere Aufmerksamkeit. Der Grund für unsere Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Suizide. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie 24 Stunden am Tag Hilfe und Beratung. Alternativ könne Sie sich auch an den Krisendienst Mittelfranken unter der Tel.-Nr. 0911 4248550 wenden. Durch die Möglichkeit von Hausbesuchen in ganz Mittelfranken und durch persönliche Gespräche (ohne Wartezeit und Terminvergaben) ergänzt der Krisendienst das Angebot der Telefonseelsorge. 

nn/aha

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