Thema der Reise ist die Zukunft des ländlichen Raums in Nordbayern unter dem Titel „Entvölkert und überaltert?“. Am Freitag, 10. September, melden sich zwischen 13 und 14 Uhr die Moderatoren Wolfram Weltzer und Simone Schülein mit der „regionalZeit“ live von der Bühne auf dem Stadtplatz gegenüber der Raiffeisenbank. Nach einem kurzen Ortsporträt sprechen sie mit Verantwortlichen und Experten über die Zukunftsperspektive der ländlich geprägten Stadt, die mit 176 Quadratkilometern eine der größten Flächengemeinden des Freistaats ist.
Genau auf halbem Weg zwischen Regensburg und Nürnberg gelegen, versucht das alte Landstädtchen Velburg, sich zu erneuern. Nicht nur der Stadtplatz wird saniert, berichtet Bürgermeister Bernhard Kraus. Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ soll es um das künftige Miteinander in der alternden Gesellschaft auf dem Land gehen.
Die Probleme der Landwirtschaft erläutert Landwirt Fritz Wienert, Kreisvorsitzender des Bundes Deutscher Milchviehhalter. Er hat beobachtet, dass es gegen neue Initiativen wie die „Faire Milch“ ungeahnte Widerstände gibt. Über langfristige Perspektiven für die Landwirtschaft als Nahrungs- und Energieproduzent spricht Landrat Albert Löhner, der in Neumarkt eines der bayernweit ehrgeizigsten Konzepte für die Stärkung des ländlichen Raums verfolgt.
Kulturell prägend für Velburg und die benachbarten Gemeinden ist der Habsberg, traditioneller Marien-Wallfahrtsort und Jugendbildungshaus der Diözese Eichstätt, ergänzt durch ein modernes Umweltbildungshaus. In der „regionalZeit“ zu Gast ist deshalb auch Andreas Thiermeyer, Rektor des Habsbergs, der auf seinem Berg Religion, Ökologie und Kultur vereint sieht.
Die Sendung ist am Freitag, 10. September, von 13.30 bis 14 Uhr auf Bayern 2 (Nord) zu hören.

