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Eine Streifenbesatzung hatte den Mercedes zwischen den Anschlussstellen Parsberg und Beratzhausen aus dem Verkehr gezogen. Der Wagen war aufgefallen, weil der Fahrer viel zu dicht auf den Vordermann aufgefahren war. Die Anhaltezeichen ignorierte er und beschleunigte bis auf 200 km/h. Und schon krachte er auf das Heck eines Audi.
Während der Personalienfeststellung beim 56-jährigen Unfallverursacher rochen die Polizisten eine Fahne. Ein Alkotest an Ort und Stelle brachte einen Wert von über 1,4 Promille.
Doch urplötzlich schlug der Mercedesfahrer nach einem der beiden Beamten und musste daraufhin gefesselt werden. Schließlich stellte sich heraus, dass der Unfallfahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Diese war ihm bereits vor vier Jahren entzogen worden. Da er zudem angab, in Bälde nach Russland auszuwandern, ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinterlegung einer vierstelligen Sicherheitsleistung an.


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