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Berngau begrüßt Generationen-Managerin

Christine Häring folgt auf Anja Auhuber — Vertrag auf 26 Wochenstunden aufgestockt — "Bürger erziehen" - 22.09.2017 09:48 Uhr

Bürgermeister Wolfgang Wild (v.r.n.l.) begrüßt Christine Häring als neue Generationenmanagerin und verabschiedet Anja Auhuber im Beisein des KJR-Geschäftsführers Markus Ott © F.: Schöll


"Das Generationennetz wird mit der Gemeinde Berngau inzwischen überregional in Verbindung gebracht", erklärte Bürgermeister Wolfgang Wild. Es basiere auf der Arbeit von Markus Ott, dem ersten Berngauer Generationennetzwerker, und Nachfolgerin Anja Auhuber. Sie habe ihren Arbeitsvertrag, der Mitte Oktober ausläuft, nicht verlängert.

Er dankte Auhuber, die das Berngauer Jugendforum, das von Ott vorbereitet worden ist, fortgeführt hat. Nun werde es Härings Aufgabe, die Ergebnisse ein Stück weit umzusetzen. Außerdem habe die Teeniegruppe mit Auhuber den Kulturförderpreis der Jugend erhalten.

Seither sei die Position in Berngau mit 20 Wochenstunden besetzt gewesen. Wild bat den Gemeinderat um Zustimmung, das Arbeitsverhältnis für Nachfolgerin Christine Häring vorübergehend auf 26 Wochenstunden aufzustocken, was einstimmig bewilligt wurde. "Das Aufgabengebiet gibt das her", so Wilds Begründung.

Denn Häring soll zusätzlich die vermehrte Integration der Neubürger in ihren Fokus legen und den Bereich Seniorenarbeit verstärken. Mehrkosten pro Jahr für diese wöchentlich sechs Zusatzstunden: 7000 Euro.

Die Neue ist Neumarkterin und 23 Jahre alt. Seit 2010 arbeitet sie ehrenamtlich beim Kreisjugendring (KJR), zu dem sie jetzt wechselt. Sie studierte Soziale Arbeit und leitete zuletzt eine Wohngruppe für minderjährige Geflüchtete in Parsberg.

Ein Antrag der Freien Wähler, wonach Bauanträge spätestens eine Woche vor der Gemeinderatssitzung eingereicht werden sollen, lag vor. Günther Müller begründete ihn: Der Gemeinderat müsse ausreichend Zeit haben, die Anträge in Augenschein zu nehmen. Wild sagte dazu, man habe seither Bürgernähe gezeigt und Anträge auch kurzfristig hereingenommen.

Johann Barth bestand darauf: "Man muss die Bürger erziehen." Maria Schmalzl stellte fest: "Wenn ein Problemfall auftaucht, kann man ihn in der Sitzung immer noch zurückstellen." Aus der nichtöffentlichen Sitzung gab Wild bekannt, dass Ingenieurleistungen für diverse Kleinmaßnahmen wie Hausanschlüsse in Röckersbühl, Tyrolsberg und Berngau samt Überquerungshilfe an der Freystädter Straße beim Anwesen Kotzbauer für knapp 12 000 Euro an das Ingenieurbüro Dotzer vergeben wurden.

Beschlossen wurde, in Röckersbühl beim Anwesen Wölki die Regenrinne so zu sanieren, dass das Wasser bei heftigen Regenfällen nicht mehr in dessen Garage läuft.

Mit einer Gegenstimme wurde der Neuabgrenzung des Landschaftsschutzgebietes rund um den Buchberg zugestimmt. Wild erklärte, die Stadt Neumarkt und die Gemeinde Sengenthal hätten den Antrag gestellt, nachdem Teile des Schutzgebietes in Buchberg, Reichertshofen und Neumarkt bebaut sind. Dieser liege derzeit in der Verwaltungsgemeinschaft öffentlich zur Einsichtnahme aus.

Zur Änderung: Ein Grundstück in der Gemarkung Neumarkt, das sich im Anschluss an die Berngauer Flur befindet, soll dazukommen. Die Gemeinde will nun darauf hinweisen, dass die Wegführung in dem Bereich wichtig ist für die Berngauer Flur. 

VON ANNE SCHÖLL

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