Montag, 17.12.2018

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Bögl will ganzes Areal Unteres Tor entwickeln

Einkaufen, aber möglicherweise auch Hotel und Kultur - Neumarkter um acht Wochen Geduld gebeten - 14.03.2009

Die Firma Bögl will das ganze Areal am Unteren Tor in die Hand nehmen und verspricht, der Neumarkter Bevölkerung schon bald ein zukunftsfähiges und breit gefächertes Konzept vorzustellen. © André De Geare


Aus einer Presseerklärung des Unternehmens zitieren wir auszugsweise: «Unser Unternehmen hat sich entschieden, das Gesamtareal am Unteren Tor in die Hand zu nehmen, weil es uns als einheimisches Unternehmen . . . wichtig erscheint, diese städtebauliche Entwicklung endlich greifbar zu machen. Es handelt sich also bewusst nicht nur um das ehemalige «Krause-Areal», sondern um die Gesamtfläche, die . . . gemeinsam entwickelt werden muss. Diese Entwicklung . . . darf nicht mehr viele Jahre dauern.

Der Verkauf des Grundstücks Unteres Tor wurde nun vom Stadtrat . . . mit großer Mehrheit beschlossen. Es ist für die Weiterentwicklung unserer Stadt hin zu einem noch lebenswerteren Zentrum wichtig, dass auf diesem Areal nicht nur zügig etwas geschieht, sondern eine städtebauliche Struktur entsteht, die . . . der Zukunftsfähigkeit und Attraktivität der gesamten Region dient . . .

Es wird auf diesem Grundstück unseren Vorstellungen nach eine Mischung unterschiedlicher innerstädtischer Nutzungen geben. Eines der Hauptbestandteile wird natürlich auch das Thema Einkaufen werden, allerdings wird es auch andere Nutzungen geben, die an solch einer markanten Stelle zum städtischen Leben gehören. Dies können . . . ein Hotel, Büros, Wohnen und auch Kultur sein.

Unsere Vorstellungen gehen in eine stimmige Mischung aus diesen Nutzungen, die wir jedoch erst jetzt in Abstimmung mit der Stadt Neumarkt entwickeln möchten. Ob uns hierzu die bisherigen Planungen der Firma Krause eine Hilfe sind, möchten wir uns noch offen halten.

Wir planen nun in den nächsten acht Wochen, unsere Ideen zu entwickeln, verschiedene Anregungen aufzunehmen und diese in einer Konzeption zu bündeln, die wir dann der Stadt Neumarkt und den Bürgern vorstellen werden.

Wir sind allein aus eigenen wirtschaftlichen Bedürfnissen daran interessiert, zügig zu einer Lösung zu kommen, allerdings macht es noch keinen Sinn, mit Baggerarbeiten oder ähnlichem auf dem Areal zu beginnen, solange keine qualitative, nachhaltige Gesamtkonzeption steht. Dazu sehen wir uns als Neumarkter Unternehmen verpflichtet und bitten um diese dementsprechende Geduld und das damit verbundene Vertrauen.» 

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