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Bruder Klaus: Nach Burnout ein Ratgeber in der Not

Patrozinium in Wolfsricht zieht zahlreiche Gläubige an — Gebete für den Weltfrieden — Jugendfestival und Kuchenbuffet - 25.09.2017 10:05 Uhr

Die Pfarrer Josef Lang, Martin Penkalla und Michael Hierl (v.li) zelebrierten den Festgottesdienst zum Bruder-Klaus-Patrozinium in Berngau. © F.: Anne Schöll


Die Organisatoren hatten den Festgottesdienst wegen der frischen Morgentemperaturen in die Halle verlegt. Am Altar wurde der Gottesdienst von Ortspfarrer Martin Penkalla mit den Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Josef Lang und Pfarrer Michael Hierl gemeinsam gestaltet. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Alphornbläser aus Stauf bei Thalmässing und Kirchenmusiker Josef Auhuber am Keyboard.

In seiner Predigt erklärte Pfarrer Penkalla, andernorts werde dieser Sonntag als Schutzengelsonntag gefeiert. Er fragte: "Braucht der Mensch einen Schutzengel?" Er berichtete vom Unterricht in der 3. Klasse zum Thema Schutzengel und dass ihm einige Kinder stolz gezeigt hätten, dass sie eine Schutzengelfigur an der Schultasche hängen haben. Seine Erklärung: "Eltern wollen ihre Kinder beschützt wissen."

Der Geistliche leitete über zu den Heiligen und ob man sie braucht, wie beispielsweise Bruder Klaus. Die Menschen damals hätten vielleicht bemerkt, dass Bruder Klaus, ein Landadeliger und Großbauer, verschwunden ist, hätten bemerkt, dass er ausgebrannt, leer war. Heute würde man sagen: "Er hat Burnout". Seinerzeit habe man wohl nicht erkannt, dass dieser Mensch eine große Aufgabe hat, dass man sein Werk noch Jahrhunderte später spüren wird.

Bald hätten ihn die Menschen in seiner Einsiedlerklause besucht, ihn um Lebenshilfe und Rat gebeten in Notsituationen. Er sei so zum Lichtträger geworden für andere.

Nach dem Mittagessen kamen Wallfahrer aus der Region, um am Gottesdienst für das Dekanat Neumarkt teilzunehmen, den Pfarrer Andreas Hanke zusammen mit weiteren Priestern aus der Umgebung gefeiert hat. Danach luden die Organisatoren zu einem riesigen Kuchenbuffet ein. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg, Spiele aus dem Spieleanhänger des Kreisjugendrings wie eine Rollrutsche und Kutschfahrten rund um das Dorf.

Bereits am Abend vorher hatten die Menschen in Wolfsricht mit Präses Markus Müller von der KLJB um den Weltfrieden gebetet. Die Messe wurde vom Berngauer Rhythmuschor musikalisch begleitet. Danach verbrachte man einige schöne Stunden beim Jugendfestival mit Musik von DJ "John Loder".  

as

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