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Bürgermeisterwahl Seubersdorf: Eduard Meier ohne Gegenkandidat im Rennen

Hohes Wahlergebnis als Legitimation für Arbeit der nächsten sechs Jahre gewünscht - 05.05.2017 09:30 Uhr

Seit dem 6. Juli 2011 ist er der Bürgermeister von Seubersdorf: Eduard Meier von der CSU. Am Sonntag steht er erneut zur Wahl - und geht ohne Gegenkandidaten ins Rennen. © Foto: Werner Sturm


Eduard Meier sitzt seit dem 6. Juli 2011 im Chefsessel des Seubersdorfer Rathauses. Damals wurde er mit einem Stimmenanteil von 61,5 Prozent gewählt. Anfang März dieses Jahres haben ihn die sieben Ortsverbände der Christsozialen mit einem einstimmigen Vertrauensbeweis ins Rennen geschickt. Der 62 Jahre alte, zweifache Familienvater und stolze Opa von drei Enkelkindern tritt gerne wieder an und kann sich dabei vor allem auch der Unterstützung von seiner Ehefrau Maria sicher sein.

Neun Wahlveranstaltungen

Eduard Meier hat neun Wahlveranstaltungen in allen Ortsteilen absolviert und hat dabei nach eigenen Worten großen Zuspruch für seine Kandidatur erfahren. Und bei allen diesen Versammlungen hat der Bürgermeister klar gemacht: "Wenn ich gewählt werde, dann stehe ich auch für die volle Amtszeit von sechs Jahren zur Verfügung."

Ungewöhnlich für eine Bürgermeister-Wahl: Es gibt keinen Gegenkandidaten. Die Wähler können entweder Meiers Namen ankreuzen oder einen anderen Namen auf den Stimmzettel schreiben. Eindringlich appelliert der Rathauschef an alle Wahlberechtigten, zur Wahl zu gehen: "Im Falle meiner Wiederwahl würde ich mich über die Legitimation durch eine hohe Wahlbeteiligung und natürlich durch ein gutes Wahlergebnis freuen."

Auch im Kreistag

Eduard Meier, der seit dem Jahr 2014 auch einen Sitz im Kreistag einnimmt, blickt gerne auf seine erste Amtszeit zurück. "Wir haben Stärke bewiesen durch unseren guten Zusammenhalt, gute Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde und der Bürger getroffen und vor allem alle Wahlversprechen eingehalten", stellt er fest.

Es gibt viele Beispiele: Den Neubau der Kläranlage, den Aufbau eines leistungsstarken Internets sowie die Neugestaltung und Innenentwicklung von Ortskernen, zum Beispiel im Rahmen der Dorferneuerung in Wissing und Ittelhofen. Weitere Punkte seien die Sanierung der Schule mit Außenanlagen, der Bau des Seniorenzentrums im Hauptort, die Eröffnung der Kinderkrippe in Batzhausen sowie Investitionen in Straßen und Feuerwehren.

Außerdem seien in seiner Amtszeit mehr als 70 neue Bauplätze ausgewiesen, das halb verfallene Bahnhofsgebäude auf Vordermann gebracht, das BayWa-Gelände mit jungen Unternehmern belebt und eine Getreideannahmestelle der Raiffeisenbank in die Gemeinde gebracht worden. "Wir haben auch viel für die Förderung von Kultur- und Freizeitangeboten getan und sind bei allem sorgsam mit den Gemeindefinanzen umgegangen, sagt Meier als Bürgermeister einer schuldenfreien Kommune.

"Auf dem Erreichten auszuruhen wäre ein Fehler, denn es gibt noch viel zu tun. Wir müssen unsere Gemeinde auch weiterhin gestalten und fit für die Zukunft machen." Mit diesen Worten umschreibt Eduard Meier die kommenden Ziele. Dazu gehören vor allem die Aufwertung und Verschönerung der Seubersdorfer Ortsmitte, der Neubau eines Kindergartens mit Kinderkrippe, das Umsetzen der Dorferneuerung in Freihausen sowie die Planung von weiteren Dorferneuerungsverfahren für die Ortsteile Batzhausen und Daßwang.

Junge Menschen halten

"Ich möchte außerdem junge Menschen in der Gemeinde halten durch bezahlbaren und familienfreundlichen Lebensraum sowie durch die Ausweisung von Bauplätzen", so Meier: "Ich werde mich weiterhin für die verschiedenen Belange in der Gemeinde Seubersdorf einsetzen und Ansprechpartner für jeden Bürger in unserer Gemeinde sein." Ein großes Anliegen sei ihm eine gute Zusammenarbeit im Gemeinderat, so, wie sie vor allem mit seiner Partei und mit den Freien Wählern schon bisher gegeben gewesen sei. "Es wäre gut, wenn die Entscheidungen im Gremium von einer möglichst breiten Mehrheit getragen werden", sagt Meier.

Die Wahllokale in der Gemeinde sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Sie befinden sich in der Aula der Schule in Seubersdorf, im Kindergartengebäude in Batzhausen, im Schützenhaus in Daßwang, im Gasthaus Götz in Ittelhofen, im alten Schulgebäude in Wissing, im Dorfhaus in Eichenhofen sowie im Dorfhaus in Schnufenhofen. Die Ergebnisse der Briefwahl werden im Mehrzweckraum der Schule in Seubersdorf ausgezählt. 

WERNER STURM

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