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Diese Haltung wird in einem Positionspapier geschildert und begründet, aus dem wir zitieren. Darin wird festgehalten, dass die Fraktion zur einstimmigen Entscheidung des Stadtrates vom Juni 2010 steht, die Pläne der Firma Windpower zu befürworten, sechs Windkraftanlagen auf dem Höhenrücken östlich von Berching zu errichten, schreibt CSU-Stadtrat Andreas Höffler. Sie sollen in einer Reihe von Winterzhofen nach Oening-Raitenbuch entstehen. Laut Auskunft des Landratamtes von gestern sind es aber nur noch fünf Windkraftanlagen, die Windpower zur Genehmigung vorgelegt hat.
Was die CSU-Stadtratsfraktion nicht will, ist der Bau eines weiteren Windrads durch die Stadt. Bürgerbeteiligung biete auch Windpower bei zwei seiner Windkraftanlagen an. Diese sei risikoarm, weil die Investition für einen Verbund von zehn bis 15 Anlagen gelten soll. Jetzt heiße es erstmal abwarten, wie sich die derzeit beantragten Anlagen auswirken, wenn sie mal gebaut sind. Bis dahin lägen nur die Gutachten des privilegierten Baugenehmigungsverfahrens vor.
Vielen sei nicht bewusst, dass die zulässigen Grenzwerte für Schattenwurf und Lärm durch den jetzt genehmigten Ausbau bereits erreicht würden. Ob zusätzliche Windräder zu einer Überschreitung führen, sei nicht geklärt.
Erfreulich sei sicher ein gewinnbringender Betrieb der Windräder für die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Berching.
Interessierte Berchinger Bürger hätten selbstverständlich Möglichkeiten, sich finanziell am wirtschaftlichen Erfolg oder Risiko der Windräder zu beteiligen.
Zum einen engagiere sich die im Landkreis tätige Genossenschaft „Jurenergie“ bei Windrädern. Ein Anteil könne schon ab 500 Euro gezeichnet werden. Zum anderen spreche die Firma Windpower gezielt Investoren aus der Region an und biete Beteiligungsmöglichkeiten ab 3000 Euro bis 50000 Euro an.

