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Ein 40-Tonner-Sattelzug mit türkischer Zulassung, der Fische geladen hatte, war aus bislang noch nicht geklärten Umständen ins Schleudern geraten, mit dem Fahrerhaus gegen die Mittelleitplanke geprallt und hatte sich über beide Fahrstreifen quer gestellt.
Offensichtlich wollte der Lkw-Fahrer rückwärts rangieren. Da näherte sich ein Reisebus aus Rumänien, in dem 24 Fahrgäste saßen. Als der Bus einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw überholte, kollidierte er mit dem quer stehenden 40-Tonner.
Dabei wurde der Busfahrer schwer verletzt und sein Ersatzfahrer, der in einer Kabine unter dem Fahrersitz schlief, getötet. Der Tote war so unglücklich eingeklemmt, dass er vor Ort nicht geborgen werden konnte. Das geschah, nachdem der Bus in eine Halle des Abschleppunternehmens gebracht worden war.
15 Fahrgäste wurden verletzt, vier davon schwer. Die übrigen kamen mit heiler Haut davon. Schwere Verletzungen erlitt auch der Fahrer des Fisch-Transporters. Der Fahrer des überholten Lkw, der noch rechtzeitig abbremsen konnte, blieb unverletzt.
Die Autobahn war ab 3.45 Uhr in Fahrtrichtung Nürnberg komplett gesperrt. In Fahrtrichtung Regensburg lief der Verkehr zunächst ungehindert. Das Bayerische Rote Kreuz kümmerte sich um die Verletzten, die dann in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. In einem rasch aufgebauten beheizten Zelt wurden die Unverletzten mit warmen Getränken versorgt.
Die ganze Zeit herrschte dichtes Schneetreiben. Aufgrund dieser äußerst widrigen Straßen- und Witterungsverhältnisse waren Ab- bzw. Umleitungen zunächst nicht möglich. Die im 25 Kilometer langen Stau stehenden Menschen wurden soweit möglich vom BRK betreut. Die Bergung der Fahrzeuge an der Unfallstelle nahm mehrere Stunden in Anspruch.
Auch auf der Fahrbahn in Richtung Regensburg kam es ab 5 Uhr zu Behinderungen. Ein 51-Jähriger war vermutlich mit seinem Sattelzug zu schnell auf der schneebedeckten Fahrbahn unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Beratzhausen und Laaber geriet der Lastzug ins Schleudern und drehte sich. Dabei stieß er gegen die Leitplanke. Schließlich kam er quer auf dem Pannen- und dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 12250 Euro. Die Unfallstelle war nur noch einspurig befahrbar.
Die Bergungsarbeiten dauerten etwa vier Stunden. Es bildete sich ein Rückstau von rund zwei Kilometern bis zur Anschlussstelle Beratzhausen.


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