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Der Kastler Kindergarten ist Geschichte

Abrissarbeiten laufen — Gebäude wird für zwei Millionen Euro wieder aufgebaut — Umzug in die Schule - 02.09.2017 09:59 Uhr

Karl Gerstenhöfer, Birgit Wiesend, Monika Breunig und Pater Richard (v.li.) blicken mit Wehmut auf die Abrissarbeiten am Kindergarten. © Foto: Josef Piehler


Mit Wehmut denken so manche an ihren Kindergarten, in dem Generationen von jungen Kastlern Betreuung erhalten haben, zuerst von Ordensschwestern, später von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Der Markt Kastl hat für die rund zwei Millionen Euro teure Sanierung bei der Regierung der Oberpfalz den Zuschussantrag gestellt und die Genehmigung für den sogenannten vorzeitigen Baubeginn erhalten. Die Diözese Eichstätt steuert freilich keinen einzigen Euro bei.

Dies bedeutet, dass das alte Gebäude bis zum Keller abgerissen werden kann. Danach wird das Haus nach den alten Vorlagen und Plänen mit neuen Baumaterialien wieder aufgebaut und erfüllt damit die neuen Energiesparvorschriften. Ansonsten hätte das alte Gemäuer mit Dämmplatten gedämmt werden müssen. Davon nahm man Abstand, hatte das doch beim Hochhausbrand in London zu einer Riesenkatastrophe geführt.

Wenn der Bagger mit seiner Abrissarbeit fertig ist, wird mit den Maurerarbeiten begonnen. Dass die Abrissarbeiten nicht ganz einfach sind und der Bauschutt nach Metallen, Holz und anderem Baumaterial getrennt werden muss, verteuert das Ganze noch. Bis Mitte des nächsten Jahres soll dann der neue Kindergarten fertig sein.

In der Zwischenzeit ist man in die Räume der Kastler Volksschule umgezogen – wobei die Gemeindearbeiter tatkräftige Hilfe leisteten. Am Montag, 4. September, wird der Kindergarten in der Volksschule Kastl wieder eröffnet — das Verkehrschaos zusammen mit dem Schulbeginn der Grundschule eine Woche später am Klosterberg ist programmiert.  

jp

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