|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
In Berching, Velburg, Deining, Lupburg, Schnufenhofen und Breitenbrunn stand wieder jeder Kopf, als die Maschkerer durch die Orte zogen. "So einen schönen Umzug hatten wir noch nie", staunte ein Gast in Breitenbrunn. Hoch her ging es auch in den anderen Hochburgen des Faschings. Hier ließ sich der Elferrat der Hechtonia zum 40-jährigen Bestehen hoch leben und verteilte dafür Bonbons in rauen Mengen.
Der Maschkererzug in Lupburg geht bis auf das Jahr 1900 zurück und sorgt Jahr für Jahr für große Begeisterung beim närrischen Volk. Unter der Leitung des Maschkerervereins zog sich auch heuer ein toller und farbenprächtiger Gaudiwurm durch die mit bunten Luftballons geschmückten Straßen des historischen Marktfleckens. Die Stimmung war prächtig, die Menschen feierten ausgelassen, aus allen Kehlen erklang der Ruf „Lupi, Lupi, Helall" und angeführt von den Flecklmännern, den Marktgrafen des LMV mit Garde und zur Musik der Blaskapelle, dem Spielmannszug Lupburg und der Ruglmusi waren 22 Gruppen unterwegs.
Mit dabei war auch König Alfred, der mit seinen Rittern und den Burgfräulein auf die Burg zog. „A jeder woaß, ob alt oder jung, König Alfred und seine Gefolgschaft ziehen um. Und zwar vom Rathaus in die Burch, ob´st dafür bist oder dageg´n, da musst durch", hieß es. Bierathleten, bunte Schmetterlinge, Beauty-Fußballerinnen, Schneeprinzessinnen und vieles mehr rundeten das wunderbare Bild ab. Am Marktplatz ging die närrische Gaudi mit der Vorstellung der Gruppen und dem traditionellen Lauf der Flecklmänner weiter.
Am Faschingssonntag ab 13.61 Uhr zog sich ein imposanter Gaudiwurm mit 34 Gruppen durch den historischen Marktflecken Breitenbrunn. Begeisterte Närrinnen und Narren wohin das Auge schaute, knallbunte Kostüme und originelle Themenwägen beherrschten das Bild, die Menschen freuten sich und es war wunderschön.
Helau, Helau, hallte es durch die dicht gesäumten Straßen und die Blaskapellen aus Mühlbach, Dietfurt und Breitenbrunn hauten so berühmte Gassenhauer heraus wie „Wir sind mit´m Rad´l da". In der Faschingsbar des Faschingsvereins, im Faschingscafé der KAB, an der Schützenbar der „1912er" oder an der „Feierdeifebar" der Stützpunktwehr ging es hoch her und die Menschen feierten die fünfte Jahreszeit.
Die Mädels der Prinzengarde mit Gardemajorin Tanja heizten mächtig ein. Mitten drin im Geschehen nahm das Dreigestirn die Huldigung der Sternstecher entgegen. "Mit einem kräftigen Helau, grüße ich nun Mann und Frau. Der Himmel hängt nun voller Geigen, weil sich hier die Narren zeigen", rief Prinzessin Bettina II ihrem närrischen Volk zu und unter lautem Jubel – vor allem ihrer weiblichen Fans forderte die Schönste unter den Schönen: „ Breitenbrunn braucht Frauenkraft, damit man endlich mal was schafft."
Prinz Peter II ließ es auch krachen: „Volk der Narren, lass dich grüßen, die ganze Welt liegt mir zu Füßen, weil ich als Prinz so gut regier, ich bin ja eh der Tollste hier." Hofmarschall Andreas lief zur Hochform auf: „Von oben (Gimpertshausen) sehe ich aufs Sternstecherreich, im Fasching spinnen´s alle gleich. Daheim will heute keiner bleiben, jeder stürzt sich ins Faschingstreiben." Pilot Franz Kraus kommentierte den Maschkererzug und kündigte an: „Wir feiern durch bis Aschermittwoch".
Begleitet von „Narredei, Narredei – alle san dabei" bahnte sich der 21. Deininger Faschingszug seinen, von hunderten von Zuschauern gesäumten, Weg durch den Kernort. Die ´Eurokrise´, das Deininger Naturbad und der neue ´Windpark´ stellten einige der Themen, welche die schillernden Wagenaufbauten und bunten Fußtrupps als Motto zur Schau trugen.
Während Prinzessin Anette I und Prinz Uli I aus ihrer Kutsche heraus das närrische Volk begrüßten, ließ der 11er Rat von seinem imposanten Prunkwagen aus einem wahren Bonbonregen seinen Lauf. Sehr zur Freude der vielen kleinen Maschkerer.
Ob Ritter hoch zu Ross oder Wikinger zu Fuß, allen Mitwirkenden und natürlich auch den Zuschauern stand die Begeisterung ob dem Gaudiwurm ins Gesicht geschrieben. Von seinem Bühnenplatz aus trug Franz-Xaver Horvath gewohnt lässig mit allerlei lustigen Anekdoten dazu bei die Partystimmung richtig anzukurbeln. Glanzvolle Höhepunkte im Faschingsszenario setzten die Showeinlagen der Dietfurter Kaisergarde und die ´ZDF-Hitparade´ des Faschingsvereins ´Narredei´. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte wie immer die Blaskapelle Deining.

