|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Zwei plus eins macht drei: Nach den ersten beiden Schlägen des Stadtoberhauptes saß der Zapfhahn noch nicht bombenfest, also legte er einen zur Sicherheit nach. Dann konnte der Gerstensaft endlich fließen, auch der Mistelbacher Bürgermeister Alfred Pohl bekam dabei sein Bier weg.
Die Eröffnung des Volksfestes bot wenig Überraschendes, soll sie ja auch gar nicht, denn der Mensch braucht Konstanten in dieser schnelllebigen Zeit: So hatte Festreferent Herbert Fischer bei seiner Begrüßungsrede in der großen Jurahalle leger wie immer eine Hand in der Hosentasche; nach dem Bieranstich dirigierte er wie (fast) immer den Defiliermarsch, diesmal intoniert von der Pirker Blechmusi.
Ein audiovisueller Farbtupfer in der gut gefüllten Halle waren die Goldkehlchen der Internationalen Meistersänger-Akademie, die sich mit einer Wonne ins gelebte Oberpfälzer Brauchtum stürzten.
Und auch das Freibier fand wieder reißenden Absatz, denn schon zum traditionellen Vorgeplänkel auf dem Rathausplatz fand sich eine stattliche Menge durstiger Kehlen ein. In die selben flossen 180 Liter aus den Glossnerschen Bierkellern plus das ein oder andere Freiwasser, während die Werkvolkkapelle den Ohrenschmaus beisteuerte.
Nach der Ausschüttung paradierten die Honoratioren mit Kapelle, den Almenrausch-Trachtlern und den teilberittenen Cheveaulegers den gewohnten Weg hinaus aufs Festgelände, wo sie von den Böllerschützen der Neumarkter Schützenvereine mit einem krachenden Salut empfangen wurden. Angeblich soll sich bei den heftigen Detonationen sogar das gruselige „Personal“ der Geisterbahn erschrocken haben.
Die Besucher des Juravolksfestes können sich auf einen ungetrübten Auftakt freuen. Die Wetterstation der Kachelmänner in Postbauer-Heng meldet Sonne satt für die ersten Festtage. Besonders am Sonntagnachmittag, punktgenau zum Festzug, ist weitgehend blauer Himmel bei angenehmen Temperaturen um die 23 Grad gemeldet.


|