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Und mit Anja Schreiner stellte die SCO-Truppe zugleich auch die stärkste aller anwesenden Athleten und Athletinnen. Sie schaffte bei einem Körpergewicht von knapp einem Zentner 140 kg in der Kniebeuge, 90 kg auf der Bank und 130 kg im Kreuzheben. Ihr „Total“ von 360 kg bedeuteten in Relation zum Körpergewicht 463,86 Relativpunkte.
Nach eineinhalbjähriger Wettkampfpause steigert sich Superschwergewichtler Volker Kayser langsam, aber beständig. Drei gültige Versuche in der Kniebeuge bescherten ihm runde 365 kg, im Bankdrücken gelangen 195 kg und im Kreuzheben bewältigte der SCO-Neuzugang 275 kg. Das ergab 454,16 Relativpunkte.
Für die erkrankte Rosina Polster sprang kurzfristig Altmeister Rainer Schötz, der prompt die drittbeste Leistung im Team brachte. Der Routinier aus Altenberg – er wird heuer 70 Jahre alt – beugte 215 kg, drückte 147,5 kg und zog 227,5 kg für ein rundes Total von 590 kg. Bei nur 81 kg Körpergewicht schaffte Schötz somit beachtliche 398,78 Relativpunkte.
Den größten Leistungssprung machte „Sicherheitsmann“ Thomas Lehmeier (von vier Startern kommen nur die besten drei in die Wertung). Der 21-Jährige schaffte in jeder Disziplin neue persönliche Bestwerte. Am Ende standen für ihn 220, 130 und 205 kg im Kreuzheben zu Buche. Lehmeier schaffte alle neun gültigen Versuche und brach bei 80 kg Köpergewicht seinen persönlichen Relativrekord mit 378,29 Punkten um ganze Längen.
Mit einem Vorsprung von rund zwanzig Punkten geht es jetzt am 2. März zum Titelverteidiger ESV München-Neuaubing. Dort kann der SCO mit einem erneuten Erfolg das große Ziel, den Aufstieg in die 1. Bundesliga, erreichen.


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