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„Eine Woche vor dem ersten Termin hatten bereits 41 Eltern ihre Kinder bei uns angemeldet“, erzählt Benedikt Schreiber, der Jugendleiter der Eagles und Hauptorganisator der „Eislaufschule Felix“, beim Saisonabschluss. „Bis wir den Hinweis in der Presse veröffentlicht und auf unserer Homepage gepostet haben, klingelte sogar noch weitere 25 Mal mein Handy. Diese Resonanz ist natürlich überwältigend.“
Nahezu alle angemeldeten Kinder tummelten sich bei dem wöchentlichen Kurs auf der Freieisfläche auf dem Neumarkter Volksfestplatz. Nur einmal musste eine Einheit wegen zu starken Schneefalls abgesagt werden. „Gerade an diesem Tag machte sich ein Ehrengast aus Nürnberg auf den Weg nach Neumarkt um den Kindern ein ,tierisches Vergnügen‘ zu bereiten. Naja, vielleicht bekommen wir dann nächstes Jahr Besuch von ihm“, erzählt Schreiber mit einem Augenzwinkern.
Während der gesamten Kursdauer stand für die Trainer und die Kids der Spaß im Vordergrund, alle waren aufmerksam und begeistert dabei. Die Lieblingsübung der Kinder war „die Rakete“: Dabei nehmen die Kinder viel Schwung auf, um dann nach einem kontrollierten Sprung nach vorne möglichst weit auf dem Bauch über das Eis zu gleiten und während des Rutschens wieder aufstehen.
Dies war nur eine von vielen Übungen, die dazu beitrugen, dass nach Beendigung des Kurses fast alle Kinder ohne den „Schiebepinguin“ auf dem Eis zu Recht kamen.
Und ein Großteil beherrscht auch schon die Grundlagen des Schlittschuhfahrens wie Bremsen und Rückwärtsfahren. Und was die großen Adler besonders freut: „Die ersten Kinder haben bereits angefragt, ob sie mal bei den Young-Eagles dem Puck hinterherjagen dürfen. Hierfür sind wir natürlich immer offen und stellen den Kids gerne eine kostenlose Leihausrüstung zur Verfügung.“
Jugendleiter Benedikt Schreiber zieht nach Beendigung der „Eislaufschule Felix“ ein positives Resümee und zeigt sich beeindruckt, mit wie viel Enthusiasmus die Kinder immer bei der Sache waren. „Hier möchte ich mich auch nochmal für das außerordentliche ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder, der Mitarbeiterinnen der Lebenshilfe und auch von Familienangehörigen und Freunden bedanken.“
Es seien bei jeder Einheit immer mindestens zehn Helfer anwesend gewesen. „So etwas ist nicht selbstverständlich.“ Auf Grund der Resonanz und des großen Erfolges sind die Planungen für die neue Saison schon in vollem Gange: „Und wenn nichts dazwischen kommt, werden wir mit Sicherheit wieder einen oder gar mehrere Kurse anbieten.“
Im nächsten Jahr soll dann vor allem der integrative Gedanke des Kurses ausgebaut werden, so dass das Sportangebot sowohl für Kinder mit als auch ohne Behinderung in Frage kommt. Schreiber: „Es fanden zwar nach den ersten Einheiten auch vereinzelt noch Kinder der Lebenshilfe den Weg zu uns, und sie hatten auch sichtlich Spaß daran, doch hier wollen wir die Eltern nächstes Jahr noch gezielter ansprechen, um ihnen eventuelle Berührungsängste zu nehmen.“
All diejenigen, die dieses Jahr leider keinen Platz mehr ergattern konnten, sollten sich im kommenden Winter frühzeitig auf der Homepage der Adler unter www.eagles-neumarkt.de erkundigen.

