|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Die Cavern Beatles kommen nicht nur wie die echten Beatles aus Liverpool, sie sehen auch im ersten Teil ihres über zweistündigen Power-Konzertes mit Pilzkopffrisur, dunklem Anzug und Krawatte beinahe genauso aus wie John, Paul, Ringo und George.
Paul Tudehope (John Lennon), Chris O´Neil (Paul McCartney), Simon Ramsdem (Ringo Starr) und Rick Allan (George Harrison) schlüpften passgenau in die Rollen und katapultierten das Publikum in die 1960er Jahre, die große Zeit der Beatles zurück.
Kaum ein Song, der nicht Erinnerungen frei setzte. Mit „Come on“ , „Roll over Beethoven“ und „All my loving“ stiegen die vier Musiker ein. Sie hatten die Originale genau studiert, verbeugten sich nach jedem Song tief, bevor sie wieder in die Saiten griffen und ans Mikrophon traten.„I want to hold your hand“ , „She loves you” und „A hard day´s night“ gehörten zu den weiteren Klassikern der Revivalband. Zwischen den Mitmachsongs kam Stilleres wie „This boy” zu Gehör.
Nicht nur das Outfit der Cavern Beatles (Im Cavern Club in Liverpool hatten die Beatles ihre ersten Auftritte) ähnelte dem Original, es waren auch die Musikinstrumente, das ganze Drumherum.
Nach der Pause kamen die Beatles-Imitatoren ganz leger mit hellen Sakkos, Jeans und Shirts auf die Bühne, die Pilzkopfperücken hatten sie abgelegt. „Help“ und „I’m so glad“ hießen die ersten Titel. Rick Allan glänzte mit seinem Soloauftritt bei „Here comes the sun“. Bei „Lady Madonna“ ging die Stimmungskurve steil nach oben und bei „Let it be“ kehrte wieder Stille ein. Als Zugaben folgten „Yellow submarine“, „Obladi, oblada“ und „Hey Jude“.
Das Repertoire der Cavern Beatles ist breit und reicht von den Ohrwürmern bis zum weniger Bekannten. Viele Beatles-Experten waren unter sich und wussten schon auf Anhieb, wann welches Lied in welchem Album erschienen ist.
„Super, sehr authentisch“, schwärmten die Bandmitglieder der Neumarkter „Converted“, die mit ihren Söhnen in der ersten Reihe des Reitstadels saßen.
„Mir hat der Schlagzeuger am besten gefallen“, ergänzte einer der großen Buben. Wenn auch die etwas älteren Herrschaften und Junggebliebenen im Saal dominierten, bewiesen etliche Jüngere doch ihr Faible für die Oldies. „Die Musik von damals ist einfach sensationell“, begeisterte sich ein 29-Jähriger, dessen T-Shirt mit den Beatles-Köpfen bedruckt ist. Ein Mädchen-Trio, alle unter 20, schwärmte für die Musik der Beatlesund fand sie „einfach genial“.
Das Publikum, das die echten Beatles nie erleben durfte, war mit der Kopie und mit der Zeitreise in die 1960er Jahre sehr zufrieden.
Wer die Cavern Beatles verpasst hat oder sie ein zweites Mal hören will, der hat am Donnerstag, 5. Juli, die Gelegenheit, wenn sie wieder – dann mit einem leicht veränderten Programm – bei einem Zusatzgastspiel in den Reitstadel kommen.

