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Die Obduktion hat ergeben, dass der 50-jährige Mann zuerst seine 41- jährige Ehefrau und dann sich selbst erschossen haben dürfte. Die beiden Toten wurden im Wohnzimmer nebeneinander auf dem Boden liegend gefunden. Neben den Leichen lag eine Pistole (wir berichteten).
Die Erkenntnisse aus der Obduktion brachten zu Tage, dass beide Schussverletzungen aufweisen. Vorbehaltlich weiterer kriminaltechnischer Untersuchungen dürfte es nach den Erkenntnissen der Obduktion so gewesen sein, dass zunächst der 50-Jährige seine Ehefrau mit der Pistole mit vier Schüssen erschossen hatte und dann die Waffe gegen sich selbst richtete.
Er hatte zwei Einschüsse im Kopf. Trotz dieses Umstandes fanden sich keinerlei Hinweise auf Beteiligung dritter Personen, weder bei den bisherigen Ermittlungen noch bei der Obduktion. Das Motiv dürfte im innerfamiliären Bereich zu suchen sein.
Die Ermittlungen durch die Kriminalpolizeiinspektion Amberg dauern noch an. So sind noch Vernehmungen und Befragungen sowie weitere Spurensicherungsarbeiten am Tatort durchzuführen.
Der 50-Jährige hatte die Pistole des Kalibers 6,35 mm berechtigt besessen und dafür eine waffenrechtliche Erlaubnis. Als die Leichen entdeckt wurden, war das Ehepaar schon geraume Zeit tot.

