Montag, 19.11.2018

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Freystadt hat ab sofort schnelleres Internet

Zweite Ausgabestufe abgeschlossen: Bürger müssen selbst aktiv werden, um neue Bandbreite zu nutzen - 14.06.2018 09:28 Uhr

Bürgermeister Alexander Dorr, Telekom-Vertreter Markus Sand, Breitbandpate Reinhard Trost und Roland Zeltner, Breitbandberatung Bayern, (v.li.) freuen sich, dass die zweite Ausbaustufe für schnelles Internet geschafft ist. © Foto: Anne Schöll


Allerdings, darauf weist Telekom-Vertreter Markus Sand hin, muss der Kunde selber tätig werden und diese Leistung buchen, denn ohne Kundenauftrag wird nichts umgestellt. Der Nutzer sollte bei der Telekom oder seinem Provider nachfragen und schnelles Internet bestellen, wenn gewünscht. Das Netz ist offen für alle Anbieter, nicht nur für die Telekom.

Buchungen sind ab sofort möglich beim Fachhandel wie beispielsweise bei P2-Systems, telefonisch oder online. Die rund 1 660 Haushalte im Vorwahlbereich 09179 in Teilen von Freystadt und in den Dörfern Möning, Möninger Berg, Sondersfeld, Mörsdorf, Ohausen, Forchheim, Sulzkirchen, Jettenhofen, Obernricht, Kiesenhof, Kittenhausen, Richthof, Rumleshof, Braunshof, Schöllnhof, Rothenhof oder Rabenhof können jetzt schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud.

Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Mbit/s. "Wir von der Telekom haben dafür rund 64 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 25 zusätzliche Verteiler aufgestellt oder mit moderner Technik nachgerüstet", informiert Sand.

Was noch erfreulich ist: In Obernricht, Kittenhausen, Möninger Berg und Rabenhof endet das Glasfaserkabel nicht im Hausanschluss am Straßenrand. Hier wurden bei entsprechender Einverständniserklärung die Glasfaserleitungen direkt bis ins Haus gezogen. "Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil, für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Stadt Freystadt", wies Bürgermeister Alexander Dorr auf die Brisanz des Themas hin. "Es ist wichtig für den ländlichen Raum, in dem Menschen leben und arbeiten wollen".

Die dritte Ausbaustufe, hier ist unter anderem der obere Marktplatz in Freystadt betroffen, sei bereits angelaufen und liege sehr gut im Zeitplan, könne bis Ende diesen Jahres fertig werden. "Die Telekom ist ein zuverlässiger und guter Partner", so die Erfahrung des Bürgermeisters. Zusammen mit der Breitbandberatung Bayern hat die Stadt eine Bit-Raten-Analyse erstellt.

"Jeder Haushalt kann nachschauen, welche Kapazitäten am Hausanschluss möglich sind", sagte Roland Zeltner von der Breitbandberatung dazu. Und Breitbandpate Reinhard Trost merkte an, dass auf der Bürgerserviceseite der Stadt Freystadt die "Bitratenkarte" als Link zum Abfragen angeklickt werden kann. Der Bürgermeister ergänzte noch: "Der Breitbandausbau wird mit bayerischen Zuschüssen finanziert, die Bit-Raten-Analyse samt Masterplan durch Bundesmittel". 

as

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