Sonntag, 18.11.2018

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Frohe Kunde aus Eichstätt: „Wir sind Münster“

Offizielle Erhebung erfolgt beim Patrozinium im Juni, zu dem sich bereits Bischof Gregor Maria angekündigt hat - 01.01.2015 20:29 Uhr

Prälat Christoph Kühn (Mitte) verkündete die Erhebung zum Münster. © Fritz Etzold


Zunächst beinahe ungläubige Stille, danach applaudierten die Gläubigen, für die diese Nachricht wie eine kleine Verheißung klang. Der Rang des Neumarkter Gotteshauses wird damit deutlich herausgehoben und es folgt gleich nach dem Dom.

Offizielle Feier folgt

Die offiziellen Feierlichkeiten zur Münster-Erhebung, einem historischen Ereignis für die Stadtgeschichte, werden beim Patrozinium am 24. Juni sein. Der Bischof wird kommen und den Rechtsakt vollziehen. Stadtpfarrer Norbert Winner freute sich über die Entscheidung des Bischofs. „Sie bedeutet auch eine große Auszeichnung an die Stadt und die Pfarrgemeinde“, sagte der Geistliche.

Der bischöfliche Gesandte Christoph Kühn verlas die Begründung für die Vergabe des Münster-Titels. „Ich vermelde eine Nachricht zu Beginn des Jahres für die Pfarrei und die Stadt, die uns alle freut“, begann Kühn und die Spannung stieg. Der äußere Anlass für die bedeutsame Entscheidung sei ein Jubiläum, das die Pfarrei St. Johannes heuer feiern kann: Im Jahr 1190, also vor 825 Jahren, weihte der damalige Eichstätter Bischof Otto (1182-1196) den romanischen Vorgängerbau der heutigen gotischen Kirche. Der Ehrentitel „Münster“ wird – so das Dekret wörtlich- Kirchen von „besonderer historischer Bedeutung und zentraler liturgischer und pastoraler Stellung“ verliehen, Kirchen also, an der mehrere Priester tätig sind, ein aktives Glaubensleben herrscht und besonderer Wert auf die Pflege sakraler Musik gelegt wird.

  

FRANZ XAVER MEYER

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