Sonntag, 18.11.2018

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Gankino Circus machte in Postbauer-Heng Party

Im Deutschordensschloss feierte die Band mit dem Publikum einen tollen Abend - 14.05.2018 11:00 Uhr

Nicht einfach nur ein Konzert lieferte Gankino Circus in Postbauer-Heng: Mit Akrobatik und Clownerie sorgten die Akteure für Hochstimmung. Dazu gab es noch virtuose Musik. © Foto: Resi Heilmann


Gankino Circus heizte dem Publikum im Deutschordensschloss mit Liedern und Geschichten aus Dietenhofen mächtig ein. Vom ersten Takt an war der Auftritt ausgesprochen energiegeladen und eine Mischung aus Clownerie, Blasmusik und Akrobatik.

Ralf Wieland an der Gitarre, Johannes Sens am Schlagzeug, Maximilian Eder am Akkordeon und Simon Schorndanner, der am Saxophon und mit Gesang glänzte, verbreiteten eine mitreißende Stimmung im Saal. "Wir hatten eine schöne Jugend und die wollen wir mit euch aufleben lassen."

Den fetzigen Musikbeiträgen wie "Hat sich denn der Wirt erhängt, weil er uns kein Bier einschenkt" oder "Marie, Marie" folgten Geschichten aus dem Gasthaus "Zur heiligen Gans", eine Gaststätte des Weizen-Charly, Dreh- und Angelpunkt der vier Musiker. "Die Heilige Gans haben wir im Alter von 14 bis 21 Jahren kaum verlassen", witzelte Simon.

Unter anderem lernten sie tatsächlich Florian Silbereisen kennen, der damals in Dietenhofen anlässlich eines Kuraufenthaltes war.

Gitarre mit der Bohrmaschine

Auch griechische Klänge gab es. Doch so schnell wie die Griechen Gitarre spielen, das gehe gar nicht, es sei denn man habe eine Bohrmaschine zur Hand – und dies demonstrierte Ralf auch gleich. Im Folgenden wurde auch das Publikum in die Show mit einbezogen und durfte bei einem Musik-Ratespiel seine Sachkenntnis unter Beweis stellen. Es galt Musiknummern zu erkennen, die im Elf-Achtel-Takt abgespielt wurden. Hier setzte sich Britta durch, die im Stechen gegen Toni die Oberhand behielt und mit einer Gankino Circus-CD belohnt wurde.

Der Bandname stammt von dem Bulgarischen Tanz "Gankino Horo", der im 11/8-Takt daherkommt. Das kam auch bei den Besuchern an, die mitwippten, mitsangen, mitklatschten und immer wieder tosenden Applaus spendeten. Der Funke sprang über und man merkte, dass nicht die Gäste, sondern auch die Band sichtlich Vergnügen hatten.

Simon Schorndanner, Erfinder des Herpels, eine Kreuzung zwischen Huhn und Erpel, führte exklusiv für die belustigten Forchheimer Zuschauer den dazu gehörenden Herpeltanz auf und erntete Lachsalven. Eine letzte Runde im weißen Bademantel durch den Saal mit dem Lied "Quando, Quando, Quando" beschloss den offiziellen Teil des Gastspiels. Der Abend war allerdings erst nach dem Erfüllen zahlreicher Zugabe-Rufe und tosendem Applaus beendet.

  

RESI HEILMANN

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