Mittwoch, 26.09.2018

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Gleich drei neue Autos für die Feuerwehren in Hohenfels

In Hohenfels wurde dieser Anlass besonders gefeiert — Alte Einsatzfahrzeuge der Ortswehren wurden ersetzt - 19.08.2018 10:07 Uhr

Gleich drei neue Autos gab es für die Feuerwehren in Hohenfels: Damit wurden die alten Transporter der Ortsfeuerwehren ersetzt. © Werner Sturm


Vor dem historischen Kommunbrauhaus präsentierten Bürgermeister Graf und die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren aus Markstetten, Raitenbuch und Großbissendorf, die Kommandanten Daniel Kleindienst, Manfred Zeitler und Hubert Feuerer, stolz die neuen Einsatzfahrzeuge. Sinnigerweise haben die die Zulassungsnummern PAR M 112, PAR R 112 sowie PAR G 112. Die Kolping-Jugendblaskapelle spielte auf und intonierte die Bayern-Hymne. Pfarrer Paul Gnalian spendete den Fahrzeugen den kirchlichen Segen. Bei Leberkäse und Kartoffelsalat und mit dem Eintrag der Gäste in das Goldene Buch der Marktgemeinde wurde das denkwürdige Ereignis gefeiert.

Pünktlich, als der Bürgermeister ans Rednerpult trat, hieß es "Wasser marsch", und zwar vom Himmel herab. Graf erinnerte zunächst daran, dass die alten Einsatzfahrzeuge der drei Ortsfeuerwehren schon gut 30 Jahre lang ihren Dienst getan haben. Im März 2017 hat es eine erste Besprechung zur Fahrzeugbeschaffung gegeben.

Die Fahrzeuge, allesamt Opel Movano, wurden von der Firma Moser aus Heitzenhofen geliefert, die Aufbauten und Beladungen von der Firma Furtner und Ammer aus Landau an der Isar. Die Firma Südwerk aus Burgkunstadt spendete als Zubehör vier Akku-Kettensägen.

"Der Anlass für heute ist ein sehr erfreulicher. Schon die Übergabe eines einzigen Feuerwehrautos würde Freude bereiten. Eine noch größere Freude macht es, wenn man gleich drei Fahrzeuge übergeben kann, weil man dadurch noch viel mehr aktive Feuerwehrler erreicht." Das sagte der Hohenfelser Rathauschef zu Beginn seiner Rede und betonte, dass er die Beschaffung von Anfang an zur Chef-Sache gemacht und zügig gehandelt habe, wo immer es in seiner Verantwortung lag. Für die Entscheidung, drei Fahrzeuge gleichzeitig zu beschaffen, gab es laut Bürgermeister Bernhard Graf gleich mehrere Gründe: "Die Vorbereitung mit den Feuerwehren ist nur einmal notwendig. Es gibt nur einen Förderantrag, nur eine Ausschreibung und nur eine Vergabe. Wir haben jetzt den gleichen technischen Stand bei den Ortswehren. Und nicht zuletzt hat es einen Mengenrabatt gegeben und wir sind mit den Steuergeldern verantwortungsvoll umgegangen."

Das Investitionsvolumen liegt bei 217 300 Euro. Vom Freistaat Bayern kommt eine Förderung von 69 000 Euro. Somit liegt die Nettobelastung für die Gemeinde bei 148 300 Euro. "Eine beachtliche Leistung für die kleinste Landkreisgemeinde", so Graf. Der Bürgermeister sprach allen Personen und Stellen, die zur Beschaffung der Tragkraftspritzen-Fahrzeuge einen Beitrag geleistet haben seinen Dank aus. Insbesondere dem Freistaat in Person von Finanzminister Füracker für die Zuschüsse sowie dem Marktrat für das Mittragen der erforderlichen Beschlüsse.

An die Feuerwehrleute gerichtet sagte er: "Ihr, liebe Feuerwehrler, seid uns das absolut wert. Denn ohne unsere Freiwillige Feuerwehr wäre es schlecht bestellt um die Gefahrenabwehr, die Brandbekämpfung, die Rettung, die Hilfeleistung und um das bürgerschaftliche Miteinander in unserer Gemeinde. Ihr seid pausenlos einsatzbereit, um im Notfall alles stehen und liegen zu lassen, damit anderen geholfen werden kann. Deshalb möchte ich euch meinen herzlichen Dank aussprechen für die guten Dienste, die ihr für die Sicherheit und das Wohl unserer Bürger leistet."

Staatsminister Füracker sprach von einem fantastischen Tag für Hohenfels und stellte fest: "Damit die Einsatzkräfte ihre Aufgaben schnell und effektiv erfüllen und den gewünschten Erfolg erzielen können, brauchen sie modernes und zeitgemäßes technisches Equipment." 

WERNER STURM

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