Mittwoch, 14.11.2018

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Golf-Marathon im Jura Golf Park

13 Stunden, 27 Kilometer: Mehr Golf geht nicht - 23.08.2018 11:31 Uhr

Extremsportler: Die Marathongolfer trotzten der großen Hitze. © Foto: Sabine Huppert


Ungewohnt früh und bei frischen Temperaturen um die 17 Grad durften die Teilnehmer mit der interessanten Spielform "Chapman Vierer" ihr Glück versuchen. Das bedeutet: Jeder Spieler schlägt ab, spielt dann den Ball des Partners und dann entscheidet das Team, mit welchem Ball das Loch zu Ende gespielt wird. 45 Löcher auf allen drei Golfplätzen im Jura Golf Park waren somit eine echte Herausforderung für die Golfer und Golferinnen, insbesondere bei den heißen Temperaturen.

Doch echte Golfer sind bekanntlich nicht aus Zucker und die Teilnehmer kämpften sich von Loch zu Loch, von der Akademie nach Hilzhofen und von dort zum Habsberg. Alles zu Fuß, denn Carts sind auf der Runde beim Golf-Marathon nicht erlaubt.

Kalte Tücher

Zum Glück konnte man sich nach jeder Runde kulinarisch im Clubhaus stärken, und so mancher nutzte die Gelegenheit, sich Nervennahrung in flüssiger Form zu gönnen.

Denn durch die abwechselnde Spielform lernte so manches Team ganz neue Seiten auf den jeweiligen Golfplätzen kennen. Auch die Fahnenpositionen waren zuweilen spannend gesteckt und trieben den Teams noch mehr Schweißperlen auf die Stirn. Kühlen Kopf bewahren, war bei über 30 Grad sichtlich schwer. Gut, dass der Jura Golf Park kalte Handtücher spendierte, um die Marathongolfer vor einem Sonnenstich zu bewahren.

Nach rund 27 Kilometern und gut 13 Stunden später war es dann endlich geschafft. Und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer saßen fix und fertig, jedoch glücklich auf der Habsberger Clubterrasse. Trotz Strapazen, gefühlten 1000 verschobenen Putts, mehreren verschossenen Bällen, frustrierenden Momenten – es war ein toller Golftag.  

nn

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