Sonntag, 18.11.2018

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Große Erwartungen in die Windkraft

Am Kastler Brennersberg nahm das größte Windrad Bayerns seinen Betrieb auf - 30.01.2012 11:54 Uhr

Hoch über den Baumwipfeln dreht sich seit Freitag der Rotor des Kastler Bürgerwindrads. Er hat einen Durchmesser von 112 Metern. © Piehler


Die roten Sicherheitsleuchten blinken weithin sichtbar am Turm: Seit Freitagfrüh dreht sich das Kastler Bürgerwindrad und schickt den produzierten Ökostrom ins allgemeine Netz zur rund fünf Kilometer entfernten Anschlussstelle in Schwend.

Der Rotor hat einen Durchmesser von 112 Metern, die Nabenhöhe misst 140 Meter, und die überstrichene Rotorfläche hat knapp einen Hektar Grundfläche. Die Leistung der Vestas V112 beträgt drei Megawatt mit einer Nenngeschwindigkeit der Rotoren von zwölf Metern pro Sekunde, einer Einschaltgeschwindigkeit von drei Metern pro Sekunde und einer Abschaltgeschwindigkeit von 25 Metern pro Sekunde.

Die Kastler Bürgerwind GmbH zählt 79 Gesellschafter, die größtenteils aus Kastl, Amberg und Neumarkt kommen und jetzt hoffen, dass das Windrad ohne Probleme die nächsten 25 Jahre Strom liefert. Mit der Strommenge können rund 2500 Haushalte versorgt werden. Dies entspricht genau dem Jahresverbrauch der Kastler mit 6,6 Millionen Kilowatt.

Die CO2-Ersparnis summiert sich auf immerhin fast 6000 Tonnen, so dass das Kastler Bürgerwindrad auch seinen Teil zum Klimaschutz und zur Reduzierung der Erderwärmung beiträgt.

  

jp

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