|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Auch in diesem Jahr, dem Jahr der Schlange, haben sich wieder hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft und auch aus China angekündigt: Vom Chinesischen Konsulat aus München besucht einmal mehr der Konsul für Bildungswesen, Jiqiang Dai die Sieben-Täler-Stadt.
Der Dietfurter Chinesenfasching, bei dem sich das Städtchen an der Altmühl jedes Jahr am Unsinnigen Donnerstag von den frühen Morgenstunden bis in die Nacht hinein in ein buntes „Bayrisch-China-Reich“ verwandelt, spielt auf eine alte Anekdote an: Der Bischof von Eichstätt schickte einst seinen Kämmerer nach Dietfurt, damit er dort nach dem Rechten sehe und die Steuern eintreibe. Die Dietfurter ließen ihn nicht durch die Stadttore – und der Kämmerer berichtete dem Bischof verärgert, die Dietfurter verschanzten sich „wie die Chinesen hinter ihrer Mauer“.
Bereits ab 13 Uhr stimmt DJ Mike Checkoff von der monumentalen Stufenbühne am Rathaus die Zuschauer ein. Ab 14 Uhr huldigen dann wieder viele chinesische Gruppen dem Kaiser Ko-Houang-Di.
Ganz im Sinne des Mottos beschäftigen sich viele Gruppen mit diesem Thema: Ob Chinesische Clowns, Panda-Bären, Affen, Zirkusdirektoren oder der kaiserliche Flohzirkus, in jeder vorstellbaren Form kommt der Zirkus nach Bayrisch China. Auch Chinas akrobatische Wildkatzen, chinesische Drachenflieger oder die Chinesen mit dem Kontrabass – alle werden für ein einzigartiges Bayrisch-Chinesisches Fest sorgen.
Und der Kaiser selbst wird in seinem 13. Jahr wieder von seinem Drachen durch die Chinametropole geführt. Nach dem Umzug, etwa gegen 15.30 Uhr, beginnt am Rathaus die große Podiumsgaudi mit der Proklamation des Kaisers mit einem „magischen“ Szenario zum Thema „Zirkus ist in Bayrisch China“.
Anschließend laden die Gasthäuser und Bars in Dietfurt zum bunten Faschingstreiben bis in die frühen Morgenstunden ein. Der einzigartige Faschingsbrauch der Dietfurter Chinesen wird auch außerhalb der Stadtmauern zu sehen sein. Die Medien zeigen bundesweites Interesse.
Das Feiern sollte von Anfang an ganz entspannt ablaufen, deshalb stehen für alle Zuschauer am Ortsrand von Dietfurt zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Die Feuerwehr und die Polizei werden für einen geregelten Verkehr sorgen. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind auf die zu erwartenden Zuschauerströme vorbereitet: Es werden wieder Zusatz- bzw. Verstärkerbusse nach Dietfurt eingesetzt.
Die Dietfurter Gästeführer bieten am Unsinnigen Donnerstag zum Chinesenfasching eine Stadtführung durch Bayrisch China an. Die Stadtführer zeigen dabei die schönsten Flecken von Dietfurt mit der ehemaligen Stadtmauer, die die „Schuld“ am Namen „Dietfurter Chinesen“ hat. Diese Führung stimmt schon frühzeitig auf den Umzug und das Faschingstreiben am Nachmittag ein. Beginn ist um 10 Uhr am Chinesenbrunnen. Für Gruppenführungen kann die Zeit nach Wunsch festgelegt werden.
Um die Sicherheit für alle Faschingsbesucher zu gewährleisten, hat die Stadt Dietfurt eine Verordnung zur Regelung des Faschingstreibens erlassen. So ist das Mitführen von Flaschen, Gläsern oder anderen Behältnissen aus zerbrechlichem Material nicht gestattet. Im Vorjahr hat sich dieses neue Sicherheitskonzept sehr bewährt, für Nichtbelehrbare wurden auch Geldstrafen ausgesprochen.
Nähere Informationen dazu und zum Chinesenfasching finden Sie im Internet unter www.dietfurt.de/chinesenfasching
Auskunft: Tourist-Information Dietfurt, Hauptstraße 26, 92345 Dietfurt, (08464) 6400-19 /-39 www.dietfurt.de
tourismus@dietfurt.de


|