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Karatekas haben jetzt Angst vor Taschenbüchern

Beim Trainingscamp in Kallmünz sammeln Berngauer, Pilsacher und Hausheimer Erfahrungen in Kampfkunst - 24.07.2012 10:52 Uhr

Pilsacher, Berngauer und Hausheimer Karatekas übten in Kallmünz.

Pilsacher, Berngauer und Hausheimer Karatekas übten in Kallmünz. © privat


Das Organisationsteam um die Verantwortlichen Ingolf Richter, Josef Möges und Norbert Beyerlein luden Wolfgang Siebel aus Offenbach nach Kallmünz ein. Der Präsident des Kampfsportverbandes Eiko hat den 8. Dan, ist Schwarzgurtinhaber mehrerer asiatischer Kampfkünste sowie im israelischen Krav Maga.

Die Lehrgangsteilnehmer waren begeistert von der Schnelligkeit und der Technikausführung des mittlerweile 58-jährigen Budomeisters. Wie er mit den Kindern, darunter auch viele Weißgurte, umging und sie begeisterte, war einfach großartig.

Für die Erwachsenen stand eine Einführung in die Messerabwehr mit den Brüdern Ingolf (B-Trainer SV und Gewaltprävention) und Tasso an. Anschließend unterrichteten sie die Kinder in Basistechniken der Selbstverteidigung. Norbert Beyerlein führte in die Grundtechniken des Kickboxens ein.

Am Samstag führte Jörg Bobens (Beilngries) in Modern Arnis ein, eine Sportart, bei der mit rund 50 Zentimeter langen Rattanstöcken gekämpft wird.

Doch es ging nicht nur um Kampfsport – eine Wanderung zur Burgruine und ein Liederabend am Lagerfeuer sorgte für Abwechslung. Martina Kerschensteiner kümmerte sich um die Verpflegung der Sportler. Die Hälfte der Teilnehmer bereiteten sich auf Prüfungen vor, die Karatekas auf das Kataturnier. Die Älteren legten sich ab zur Shiatsu-Massage.

Schmerzhafte Erinnerung

Auf den sonntäglichen Morgenlauf und Qi Gong folgten schweißtreibende Einheiten im Bodenkampf mit Markus Wassmann (Hersbruck). Die Zwillingsbrüder Ingolf und Tasso Richter zeigten den Teilnehmern, wie man sich mit Alltagsgegenständen wie Regenschirmen, Rucksäcken und Kugelschreibern wirkungsvoll verteidigen kann. Vor allem die Verteidigung mit einem Taschenbuch wird dem einen oder anderen noch länger in (schmerzhafter) Erinnerung bleiben.

Am Nachmittag fanden die Gürtelprüfungen und das Kataturnier statt. Unter den kritischen Augen von Jörg Bobens, Norbert Beyerlein und Josef Möges mussten die Teilnehmer ihr Können beweisen. Alle Prüflinge waren gut vorbereitet und konnten so die nächsthöhere Graduierung entgegen nehmen. Das Formenturnier im k.o.-System gewann Viktor Paris mit einer überragenden Leistung gefolgt von Maximilian Deß, Michael Graml und Patrick März. 

nn

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