|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Rund 260 stimmberechtigte Delegierte füllen den DFB-Bundestag, 17 davon entsendet der Bayerische Fußballverband. Dabei handelt es sich um Mitglieder des BFV-Vorstands, dem auch die Vorsitzenden der Bezirke angehören. Also dürfte auch Uwe Kunstmann, Vorsitzender des Fußballbezirks Mittelfranken und somit auch aus Sicht des Kreises Neumarkt/Jura „unser Mann in Frankfurt“, bei der außerordentlichen Versammlung den Nachfolger von Theo Zwanziger mitbestimmen.
Doch ausgerechnet der scheidende DFB-Präsident hat dem Treuchtlingener einen Strich durch die Rechnung gemacht – indem Zwanziger im vergangenen Dezember kurzfristig seine Rücktritt von Oktober 2012 auf das erste Märzwochenende vorverlegt hat. „Genau an diesem Wochenende findet unsere Mitarbeitertagung statt“, sagt Uwe Kunstmann. Gut 120 mittelfränkischen Fußballfunktionäre treffen sich dann in Emsing: „Das wäre schwierig zu verlegen.“
Also muss Kunstmann dem DFB mit Bedauern absagen. Was aber nicht weiter tragisch sei, meint er; denn an der Akklamation oder, wenn es von den Delegierten gewünscht wird, geheimen Wahl des bisherigen Geschäftsführers Wolfgang Niersbach zum elften DFB-Präsidenten zweifle ja wohl niemand.
Gerade aber weil Niersbach der einzige Kandidat ist und beim DFB von einer „Übergabe des Präsidentenamtes“ die Rede ist, regt sich Kritik unter Fußballfans und -fachleuten. Die Wahl sei „undemokratisch“, so der Vorwurf. So hat sich etwa Andreas Rüttenauer, Sportredakteur der Berliner Tageszeitung taz, selbst als möglicher Gegenkandidat ins Spiel gebracht. Er fordert eine Urwahl durch die 6,7 Millionen Mitglieder des DFB – und nicht durch lediglich 260 Verbandsfunktionäre.
Do. 24.05.12
Mi. 23.05.12
Mo. 21.05.12