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Am späten Sonntagvormittag wurden Stadtwerke und Bauhof in die Altdorfer Straße gerufen. An der Mauer der Lammsbrauerei war ein Rohr geborsten und das Wasser suchte sich seinen Weg auf die Fahrbahn.
Ein ähnliches Bild hatte sich am Maisweg in Lähr geboten und in der Dr.-Krauß-Straße sorgte ein Wasserrohrbruch für eine massive Verkehrsbehinderung. Die Fahrbahn musste aufgegraben werden, um an die schadhafte Stelle zu gelangen. Weißrote Warnbaken sichern die Baugrube.
Auch innerhalb von Wohnhäusern hielten einige Wasserleitungen dem Druck des Eises aus ihrem Inneren nicht stand und platzten. Am Sonntag musste die Neumarkter Feuerwehr deswegen in die Mussinanstraße ausrücken.
Doch das eiskalte strahlende Wetter, das wir einem Hochdruckgebiet aus Sibirien zu verdanken haben, hat auch seine angenehmen Seiten. Im Polizeibericht vom Wochenende meldet die Inspektion Neumarkt keinen einzigen Unfall, der auf die Straßenverhältnisse zurückzuführen gewesen wäre. Die Fahrbahnen nämlich sind trocken, die Sonne scheint den lieben langen Tag und die Luft hat so wenig Feuchtigkeit, dass sich auch nachts nur in flussnahen Bereichen Nebel bilden kann.
Nur die Skifahrer, die nicht das Glück haben, jetzt in die Berge fahren zu können, sind etwas traurig. Die Hochdrucklage sorgte dafür, dass kein Schnee mehr fiel und sie sich auf den heimischen Pisten mit dem zufrieden geben müssen, was in den Tagen zuvor vom Himmel gefallen war.
Teiche und Tümpel sind zwar gefroren, aber dennoch: Sicherer für Schlittschuhsportler ist die Eislaufbahn auf dem Volksfestplatz.

