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Montag, 19.11.2018

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Krähen verwandelten Hausheim Sportplatz in "Schlachtfeld"

Sprotfreunde haben Plagegeister vertrieben - 162 Mitglieder halten zusammen - 18.03.2018 10:19 Uhr

Eine angenehme Aufgabe für Alois Sichert und Alfred Seitz war die Auszeichnung langjähriger und engagierter Angehöriger der Sportfreunde Hausheim. © F.: Fügl


Das war einmal anders. Vorsitzender Alois Sichert sprach am Schluss seiner ausführlichen Berichterstattung kurz darüber. Nur noch wenige Besucher erinnerten sich an das Problem mit dem Krähen, sie mussten darüber schmunzeln.

Der Hintergrund: Die Vögel hatten im letzten Jahr den Fußballplatz zum Teil in ein wahres "Schlachtfeld" verwandelt, dort fleißig nach Engerlingen gesucht, dabei den Boden buchstäblich umgepflügt, ja fast schon zerlegt. Inzwischen haben sie "Hausverbot" erhalten. Nur noch selten wird deshalb zum "Frühstück" eingeflogen. Alois Sichert: "Wir haben jetzt alles im Griff. Und bleiben wachsam."

Die starke Gemeinschaft mit aktuell 162 Mitgliedern wurde durch zahlreiche Veranstaltungen im Jahr 2017 noch weiter gefestigt.

Zwei Jugendgruppen

"Wir haben alle mitgeholfen, mitgewirkt bei sämtlichen Ereignissen", sagte der Sportfreunde-Chef. "Man darf sagen, dass unsere Vereinigung – sie wird 35 Jahre alt – gesellschaftlich, kulturell und sportlich – eine wichtige Stütze in der Peter-Paul-Gemeinde geworden ist, wobei zwei Jugendgruppen die beste Gewähr für nützliche Verbindungen zwischen junger und älterer Generation sind."

Der Vorsitzende dachte aber ebenso an die Gemeinde Berg. Diese sei stets bereit zu Hilfeleistungen, "stets vor Ort, wenn wir darum bitten". Schriftführer Lothar Koller und Schatzmeister Reinhard Lang vervollständigten die Vorstandsberichte, ihre positiven Niederschriften und Eintragungen bestätigten ein gelungenes Wirken der Gemeinschaft.

Selbstverständlich wurde auch die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder nicht vergessen. Dankurkunden und blumige Präsente für jahrzehntelanges Engagement - verbunden mit viel Applaus und Anerkennung – gab es für Lothar Koller, Jörg Dietrich, Christian Dengler wie auch für die "Mädchen für alles", nämlich Roswitha Deinhardt und Berta Sichert.  

fueg

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