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„Die Idee, einen Baum in der Neumarkter Innenstadt farbenfroh mit genau 1000 selbstgefalteten Papierkranichen zu schmücken, kam uns, als wir gemeinsam durch die Innenstadt gingen“, erzählen die Papierkünstler. Dazu inspirierte sie eine Geschichte von einem Mädchen namens Sadako, das an den Folgen der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki an Leukämie erkrankte.
Sadako liebte den Sport und wünschte sich nichts sehnlicher, als wieder laufen zu können. Als sie im Krankenhaus einige Zeit verbrachte, erzählte ihr eine Freundin von einer alten japanischen Legende, die besagt, dass jeder, der 1000 Kraniche faltet, einen Wunsch von den Göttern erfüllt bekommt. Sie wollte es unbedingt schaffen, verstarb jedoch, bevor sie ihr Ziel erreichen konnte. Ihre Freunde und viele Bekannte falteten ihr Ziel zu Ende.
„Wir haben uns das Ziel gesetzt, 1000 Kraniche für Neumarkt zu falten“, erläutern die beiden jungen Neumarkter ihr Projekt. Sie investierten zu zweit über 70 Stunden in Falten, Auffädeln und Zählen der Kraniche. „Im Vordergrund stehen bei unserem Projekt die Menschen, die sich an unseren Kranichen erfreuen. Egal ob jung oder alt, reich oder arm, jeder hat die Möglichkeit, sich unsere Arbeit anzusehen.“
Die endgültige Umsetzung ermöglicht ein Projekt des Stadtmuseums in Zusammenarbeit mit dem Willibald-Gluck-Gymnasium unter dem Motto „Meine Stadt 2012“.


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