Mittwoch, 21.11.2018

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"Kunst im Schloss" in Postbauer-Heng

Vernissage und Matinee — LiteraTürmerinnen zu Gast - 11.06.2018 09:33 Uhr

Während das Saxophon-Ensemble „Sax in the city“ auf der Bühne spielte, parlierte Horst Kratzer mit seiner Frau Andrea.


Zwanzig Künstler stellten heuer zum 16. Mal ihre "Kunst im Schloss" aus. Das Motto lautete: "lokal und regional". Die breite Palette der Exponate reichte von Malerei der verschiedensten Techniken, Lichtkunst und Textilkunst, bis hin zu Comics und Perlenschmuck – zusammengestellt von der lokalen "Agenda 21".

Im Eingangsbereich fiel das schwarz-weiße Foto einer jungen, langhaarigen Schönheit unweigerlich ins Auge. Bei genauerer Betrachtung stellte man jedoch überrascht fest, dass es gar kein Foto war. Es war eine Bleistiftzeichnung des Malers Helmut Danninger mit dem Titel: "Whatever you see", leider unverkäuflich.

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"Kunst im Schloss" in Postbauer-Heng

Vernissage und Matinee bei "Kunst im Schloss" in Postbauer-Heng: 20 Künstler stellen heuer ihre Werke im Deutschordensschloss aus.


In der oberen Etage standen mitten im Raum sechs schwarze Lichtsäulen – Stelen. Von innen heraus beleuchteten LED´s oben aufliegende Petri-schalen. "Sax in the City", das junge Saxophon-Ensemble aus Postbauer-Heng, begleitete die Vernissage mit ausgewählten Musikstücken.

Mit dem Zitat: "Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele" brachte Bürgermeister Kratzer seine launige Begrüßung am Samstagabend auf den Punkt. Später am Abend erklang im Foyer Gitarrenmusik mit "Taktus", die muntere amerikanische, irische und deutsche Ohrwürmer zum Zuhören und Mitsummen boten.

"Heiter bis fliederlich"

Zur Matinee am Sonntag Vormittag hatte sich Sigrid Hönig mit den Solisten der Musikschule "Element" und den "Lizzy Singers" etwas besonderes einfallen lassen. Mit Bildern und vielen Anregungen zum Thema Schriftkunst/Kalligraphie war Ute Gräber aus Neumarkt mit von der Partie.

Schwarze Lichtsäulen, beleuchtete Stelen, mit Petri-Schalen sind in der oberen Etage im Deutschordensschloss zu sehen. © Fotos: Helmut Sturm


"Heiter bis fliederlich hieß das Programm der "Berchinger LiteraTürmerinnen." Die schreibenden Frauen präsentierten "Frischsommerliches aus der eigenen Feder". Naturgemäß schrieben sie von Rosen, Flieder, Hornveilchen, Mücken, Wühlmäusen und Glühwürmchen.

Aber, die LiteraTürmerinnen aus Berching konnten auch schräger. So schrieben und lasen sie über "Das Nichts in seiner ganzen Pracht".

Ein höchst beeindruckendes und unterhaltsames Programm haben die Organisatorinnen Angelika Herrmann und Christel Kheim zusammen mit ihrem Team wieder geschaffen, dafür dankte Bürgermeister Horst Kratzer seine Kultur-Profis und lobte: "ein Aushängeschild für Postbauer-Heng". 

stu

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