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Wenn Häuser einstürzen, bei Einsturzgefahr nach einem Gebäudebrand, nach schweren Erdbeben oder bei Erdrutschen sind speziell ausgebildete „Trümmer-Suchhunde“ gefragt.
Sie bewegen sich geschickt auf dem gefährlichen Gelände und zeigen durch Bellen den Fund eines Menschen an, wobei der Vierbeiner lebende von toten Opfern aufgrund seines feinen Geruchssinns unterscheiden kann und muss.
Die Ausbildung ist sehr zeitaufwendig und für Mensch wie Hund eine große Herausforderung. Es bedarf geeigneter Trainingsgebiete, wie zum Beispiel Steinbrüche, Werksgelände oder auch Ruinen, um solche Szenarien überhaupt üben zu können.
Die Rettungshundestaffel des BRK in Neumarkt hat durch jahrelange enge Zusammenarbeit mit Firmen und Eigentümern etliche Trainingsmöglichkeiten geschaffen und ist ab diesem Jahr nun für den Bezirk Niederbayern/Oberpfalz für das Training zuständig.
Umso erfreulicher war es, dass zum ersten Training gleich mehrere Teams kamen, um mit den Neumarktern neun Stunden lang intensiv den Einsatz in Trümmern zu üben.
Neben den Ausbildern schaute auch ein Kamerateam den Hundeführern über die Schultern, denn heuer wird eine 30-minütige Reportage über die Rettungshundearbeit im Bayerischen Roten Kreuz gedreht.

