Samstag, 17.11.2018

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Lernen und Arbeiten an attraktiven Orten im Kreis Neumarkt

Innovative Lernorte im Landkreis: Neue Kooperationen mit Guttenberger & Partner und Schabmüller - 23.06.2018 09:02 Uhr

Neue Lernorte für Studierende: Mit Vertretern der OTH Amberg-Weiden, des Landkreises Neumarkt und interessierten Firmen wurden nun Kooperationen mit den Firmen Guttenberger & Partner aus Freystadt und Schabmüller aus Berching vereinbart. © Foto: Landratsamt


Der Landkreis Neumarkt hat diese Vorgehensweise in Partnerschaft mit den Städten Freystadt und Berching des gemeinsamen Mittelzentrums initiiert. Bei der Firma Guttenberger & Partner fanden die ersten Abstimmungsgespräche statt.

Mit am Tisch saßen Landrat Willibald Gailler, Freystadts Bürgermeister Alexander Dorr, der Berchinger Bürgermeister Ludwig Eisenreich, die Vertreter der OTH Weiden mit Vizepräsident Professor Ulrich Müller, dem Leiter der Grundsatzangelegenheiten und Hochschulentwicklung, Wolfgang Weber, und der Projektleiterin Hanna Gallitzendörfer. Zusammen mit Geschäftsführer Berthold Metka und der kaufmännischen Leiterin Joana Edtbauer von der Firma Guttenberger & Partner sowie dem Geschäftsführer Ralf Haag von der Firma Schabmüller GmbH wurden die ersten inhaltlichen Themen abgestimmt.

Know-how aus erster Hand

Die ILOs bieten Studierenden klare Vorteile: Sie lernen und arbeiten an attraktiven Orten in der Region, auch außerhalb der regulären Lehrveranstaltungen. Dabei haben sie die Chance, Know-how aus erster Hand zu erwerben, angewandte Studienarbeiten und praxisnahe Forschung – auch über Bachelor- und Masterarbeiten – zu betreiben und damit wertvolle Praxiskontakte bereits während des Studiums zu sammeln. So bauen Studierende frühzeitig ihr berufliches Netzwerk auf. Zudem wachsen durch die ILOs Hochschule und regionale Wirtschaft noch enger zusammen. Dadurch ergeben sich viele positive Synergieeffekte.

So finden praxisorientierte Fragestellungen der Unternehmen auch über die ILOs Einzug in Lehre und Studium. Andererseits kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den Partnern an die Hochschule, etwa für die Weiterbildung oder gemeinsame Projekte.

Nicht zuletzt profitiert auch die Region, da Unternehmen und Institutionen unmittelbar in die Lehr- und Forschungsprozesse der Hochschule eingebunden werden. Damit ergibt sich ein direkter Know-how-Transfer von Unternehmen zu Hochschule und umgekehrt. Außerdem haben die Arbeitgeber die Chance, gut ausgebildete Absolventinnen und Absolventen bereits während des Studiums zu gewinnen und an das Unternehmen heranzuführen. Dies ist angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels in der Region besonders wichtig.

Gut fürs Image

Neumarkts Landkreischef Willibald Gailler und die Rathauschefs Alexander Dorr und Ludwig Eisenreich begrüßen diese Kooperationsstrategie. Mit diesem Zukunftsprojekt, das von der Nordbayerninitiative des Freistaats Bayern gefördert wird, ergebe sich für alle Beteiligten ein Imagegewinn.  

nn

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