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Marco Wiedmann an allen Ecken und Enden

SV Seligenporten experimentiert beim 4:1 über TSV Bogen - 20.02. 10:59 Uhr

NEUMARKT  - Zumindest einmal hat der SV Seligenporten testen können. Beim 4:1-Sieg über den TSV Bogen in Burgweinting war Trainer Karsten Wettberg zum Improvisieren gezwungen.

Stürmer, Mittelfeldmotor, Abwehrrecke und Torschüt­ze in einem Spiel: Marco Wiedmann.
Stürmer, Mittelfeldmotor, Abwehrrecke und Torschüt­ze in einem Spiel: Marco Wiedmann.
Foto: Malter

Die zweite Partie am Samstag gegen Derghaspor Nürnberg musste witterungsbedingt abgesagt werden. Bereits am Freitagabend fuhr der SV Seligenporten zum Testspiel in den Regensburger Süden. „Der Kunstrasenplatz in Burgweinting ist in hervorragendem Zustand,“ sagte Trainer Karsten Wettberg. „Es war ein guter Test und ein Spiel, dass wir vor allem in der ersten Halbzeit kontrolliert und dominiert haben. Und das gegen einen Gegner, bei dem immerhin eine Handvoll ehemalige Regional- und Bayernligakicker spielen.“

Personell experimentierte Wettberg etwas. So spielte Marco Wiedmann vorne links. „Das war schon etwas mehr als nur ein Experiment. Marco ist mittlerweile ein absoluter Führungsspieler. Er redet zwar auf dem Platz nicht viel, aber mit seiner Leistung stützt er die Mannschaft hervorragend. Er hat im vergangenen Jahr einen unglaublichen Sprung gemacht.“ Wie sehr Wettberg von Wiedmann überzeugt ist, belegt die zweite Halbzeit: Egal wo auf dem Platz Not am Mann war, Wiedmann besetzte die Position, vorne, im Mittelfeld oder später dann in der Abwehr. Zudem besorgte er das 1:0.



Das zweite Tor schoss Christian Pollinger, der später genau wie Matthias Wolf und Neuzugang Sebastian Ruhl wegen kleinerer Blessuren raus musste. „Es ist nichts Dramatisches. Diese Wehwechen sind zum momentanen Stand der Vorbereitung normal. Die Belastung war sehr hoch in den vergangenen Wochen.“

Zufrieden war Wettberg mit Ruhl, der in der Innenverteidigung eine ordentliche Leistung zeigte. „Insgesamt sind wir personell noch etwas eingeengt. So mussten wir gegen Bogen die letzte Viertelstunde zu neunt spielen.“ Wobei sogar Thorsten Pöllet, Trainer der zweiten Mannschaft, eingewechselt wurde – und das 4:0 schoss. Das 3:0 machte Stefan Köck.

Am Dienstag möchte der SVS in Ochenbruck auf Kunstrasen gegen den FC Holzheim testen. „Ich hoffe, das klappt, denn ab jetzt kommen wir in die Phase, in der wir an der Spritzigkeit und den technisch-taktischen Aspekten arbeiten möchten – und das geht nun mal nur auf dem Platz.“

  



mem

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