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Millionen-Straßenbau bei Velburg gestartet

Bürgermeister halten Sanierung der Staatsstraße 2251 für überfällig — Radweg ohne kommunale Mittel? - 31.08.2017 12:55 Uhr

Am Dienstag war der offizielle Startschuss für den Ausbau der Staatsstraße 2251 von Eichenhofen nach Velburg. Das Gesamtprojekt ist mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt. © Foto: Werner Sturm


Die Bauarbeiten erfordern zunächst eine Komplettsperrung der Staatsstraße zwischen Eichenhofen und dem südlichen Ortsbeginn von Hollerstetten, danach von Hollerstetten nach Velburg. Großräumige Umleitungen sind ausgeschildert.

Die Staatsstraße 2251 ist ein wichtiger Zubringer zur Autobahn A 3, eine Tangente für viele Berufspendler und somit eine der Verkehrs-Hauptschlagadern im Landkreis Neumarkt. Deswegen unterstrichen Staatssekretär Albert Füracker, der Seubersdorfer Bürgermeister Eduard Meier und sein Velburger Amtskollege Bernhard Kraus beim Ortstermin zum Baubeginn die hohe Bedeutung der umfangreichen Sanierungsarbeiten für die Region.

Füracker: "In den vergangenen Jahren sind im Landkreis Neumarkt unglaublich viele Staatsstraßen saniert oder ausgebaut worden. Umso mehr freut es mich, dass heute mit der Oberbauverstärkung der Staatsstraße 2251 begonnen werden kann." Bürgermeister Meier sprach von einer super Baumaßnahme, denn: "Wir wurden von den Bürgern oft genug wegen des schlechten Straßenzustands geschimpft." Bürgermeister Kraus teilte mit, dass im Zuge der Baumaßnahmen mit großer Wahrscheinlichkeit kein Fußgängerweg in Hollerstetten angelegt wird. Viele Grundstückseigentümer seien nicht bereit, die dafür benötigten Flächen abzugeben.

Die Sanierung der Staatsstraße von Eichenhofen über Hollerstetten nach Velburg wird von der Firma Strabag aus Regensburg abgewickelt. Bauleiterin ist Veronika Mix, die zusammen mit einigen Kollegen beim Ortstermin vertreten war. Vom Staatlichen Bauamt waren der Bereichsleiter Straßenbau, Baudirektor Alexander Bonfig, der Abteilungsleiter für den Landkreis Neumarkt, Josef Gilch, und Projektleiter Jürgen Dollhopf gekommen.

In zwei Abschnitten

Bonfig erläuterte die Details zum Straßenausbau. Demnach erhält die Staatsstraße 2251 auf einer Länge von 4,8 Kilometern eine Oberbauverstärkung, bestehend aus einer Asphalttragschicht und einer neuen Deckschicht. Beide zusammen sind zwölf Zentimeter stark. Die Straße wird um etwa einen halben Meter auf 6,25 beziehungsweise 6,50 Meter verbreitert. Zudem wird eine weitere Staatsstraße, die 2220, auf einer Länge von 600 Metern, zwischen den beiden Kreisverkehren im Bereich der Ortsumgehung Velburg saniert. Alles miteinander kostet rund 1,2 Millionen Euro. Laut Bonfig wird der Fahrbahnoberbau der Staatsstraße 2251 in zwei Teilabschnitten erfolgen. Der erste führt von Eichenhofen nach Hollerstetten und soll in etwa drei Wochen fertig sein. Danach setzen die Baumaschinen um und beginnen mit dem zweiten Abschnitt von Hollerstetten nach Velburg. Im südlichen Eingangsbereich von Hollerstetten werden zwei Bushaltestellen angelegt. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Bürgermeister Kraus hofft, dass dies im Jahr 2018 geschieht. Der Seubersdorfer und der Velburger Bürgermeister betonten übereinstimmend, dass entlang der Staatsstraße ein Radweg gebaut werden soll. Hier bedürfe es aber bis zur Antragstellung noch Gespräche zwecks der Finanzierung. Am liebsten wäre es ihnen, wenn der Radweg ohne Kofinanzierung durch die Kommunen als sogenannter Staatsstraßen begleitender Radweg in die Realität umgesetzt werden würde.

Die Baumaßnahme soll im November abgeschlossen sein. Die Vollsperrung wird zeitgleich mit den jeweiligen Bauabschnitten erfolgen. 

WERNER STURM

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