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Neue Lagerhalle in Berg erhielt kirchlichen Segen

Neues Baugebiet für Kleingewerbe, Handel und Wohnungen Höhe Richtheim — Entlastung für die Gemeindemitarbeiter - 03.10.2017 10:34 Uhr

Die neue Lagerhalle auf dem Bauhof-Areal wurde vor der Sitzung des Berger Gemeinderates von Pfarrer Martin Fuchs gesegnet. © Foto: Helmut Fügl


Die Stahllagerhalle hat eine Grundfläche von 30 mal 15 Metern und eine Traufhöhe von sieben Metern. Die Gesamtkosten für dieses 450 Quadratmeter große Gebäude beträgt einschließlich Nebenkosten 259 011 Euro. Nach Fertigstellung des Objektes erhielt dieses jetzt im Rahmen eines Weiheaktes durch Pfarrer Martin Fuchs den kirchlichen Segen.

Bürgermeister Helmut Himmler erinnerte an Details: Zum Gesamtprojekt gehören noch außerhalb angebrachte Schüttgutboxen für Schotter, Sand, Kies und immer wieder erforderliche andere Baustoffe. De Kosten hierfür schlugen mit 26 000 Euro zu Buche.

Der nachfolgende Treff des Gemeinderates im Rathaus am Sophie-Scholl-Platz (wir berichteten zum Teil) betraf vor allem die Mehrzweckhalle — erster Sportunterricht darin ist spätestens zum Schulbeginn 2018/2019 — sowie die Verwendung eines Bodenbelages mit Fortführung an den Seitenwänden für eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern. Die Kostenfrage: Architekt Dimitros Kegios (Planungsbüro asp Stuttgart) sprach von 35 Euro für den Quadratmeter, letztlich von einer Summe von 35 000 Euro. Macht schon das Büro asp die großzügige Planung und Gestaltung des Sport- und Kulturzentrums, so wird die Möglichkeit offen gehalten, dass die gleiche Firma auch die Planung wie Gestaltung des großen Außenbereiches übernehmen soll.

Außerdem: Eine andere kommunale Dienstleistung wird wohl ebenso in Anspruch genommen. Nämlich jene für das auf Höhe Richtheim an westlicher Seite der Staatsstraße 2240 gelegene, 130 000 Quadratmeter große Areal. Dieses soll als neues Baugebiet mit Kleingewerbe, Handel und Wohnbebauung bestückt werden. Die bisherigen Grundstücksverhandlungen seien zufriedenstellend verlaufen, sagte der Bürgermeister. Vieles sei bereits in "trockenen Tüchern". Aber Himmler fragte: "Können und wollen wir solche Mammutprojekte mit all ihren umfangreichen und erforderlichen Arbeiten unseren zum Teil schon sehr überlasteten Mitarbeitern aus der Gemeindeverwaltung zumuten?"

Nicht umsonst war ein Repräsentant der "Bayerngrund Grundstücksbeschaffungs- und -erschließungs GmbH" – ein Dienstleister in Sachen Baulanderschließung für Kommunen — anwesend und gab ausführliche Erläuterungen. Für das Zehn-Millionen-Euro-Projekt sei ein kompetenter Partner erforderlich, so die Meinung der Ratsmitglieder. Sie befürworteten einstimmig die Zusammenarbeit. 

fueg

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