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Freitag, 21.09.2018

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Parsberger Burggarten erklingt mit Klassik und Filmmusik

Symphonisches Blasorchester überzeugt mit neuem musikalischen Leiter Matthias Zippel beim Klassik Open Air - 23.06.2018 08:59 Uhr

Musikalische Leckerbissen tischte das Symphonische Blasorchester Parsberg im Burggarten auf. © F.: Werner Sturm


Die Stuhlreihen im Burggarten reichten zur Freude von Orchestervorstand Wolfgang Ebel kaum aus. Überall wo ein Plätzchen frei war, ließen sich die Besucher nieder, in Erwartung eines schönen Abends voller bezaubernder Musik. Das Symphonische Blasorchester enttäuschte seine Fans nicht. Humorvoll und gut gelaunt führte Matthias Zippel durch das Programm.

Der hatte für den ersten Teil der Serenade ganz bewusst klassische Musik ausgewählt. Zum Auftakt spielte das Orchester den Triumphzug Apotheose aus der "Grande Symphonie funèbre et triomphale" des Komponisten Louis Hector Berlioz (1803-1869). Es folgte die Komposition Puszta. Jan Van der Roost schuf mit diesem Werk eine viersätzige Suite im Stile der Ungarischen Tänze von Johannes Brahms beziehungsweise der Slawischen Tänze von Antonin Dvorak. Wobei Van der Roost die Melodien neu komponiert hat.

Bereits hier konnte man erkennen: Das SBOP und der neue Dirigent Zippel können gut miteinander. Schöne Töne erklangen, alle Instrumente waren gut herauszuhören und das bei nicht gerade einfachen akustischen Gegebenheiten in der Weitläufigkeit des Burggartens. Zu den Höhepunkten der ersten Runde zählten ferner der Walzer Nummer 2 von Dimitri Shostakovich sowie die Sätze Largo und Finale aus der 9. Symphonie von Antonin Dvorak.

Im zweiten Teil des Abends entführte das Orchester die Zuhörer in die Welt der Filmmusik, zunächst mit Godfather aus dem Film "Der Pate" von Francis Ford Coppola. Bei Astor Piazzolas Oblivion übernahm Zippel das Solo mit dem Sopran Saxofon.

Das Lied vom Tod gespielt

Es folgten "Moments for Morricone", unter anderem mit den Klassikern aus den Filmen "Zwei glorreiche Halunken", "Spiel mir das Lied vom Tod" und "Golliwog‘s Cakewalk", das der Komponist Claude Debussy seiner vierjährigen Tochter gewidmet hat. Es gab viel Beifall für die Musiker, den Dirigenten und das Programm. Man darf sich schon heute auf weitere Auftritte freuen, zum Beispiel bei den Herbstkonzerten am 3. November in Parsberg und am 17. November in Neumarkt.  

nas

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