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Donnerstag, 20.09.2018

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Schäfer vom Kanal hat bei Oberöslbach ein Denkmal bekommen

1,90 Meter hohe Skulptur aus Sandstein wurde am einstigen Wohlfühlort von Karl Kämpf aufgestellt - 29.07.2018 14:21 Uhr

Karl Kämpf, dem langjährigen „Schäfer vom Kanal“, ist in Oberölsbach ein Denkmal gesetzt worden. Geschaffen hat es der Steinmetz- und Bildhauermeister Herbert Weißmüller. © Foto: Helmut Fügl


Viele Bürger aus Berg, Unter- und Oberölsbach, Gnadenberg, Haslach, Gspannberg und Richtheim können sich an ihn erinnern. Mit seiner großen Herde zog er – nach Einverständnis des Wasserwirtschaftsamtes Regensburg – von der mittelfränkischen Bezirksgrenze bis zum Stadtbeginn Neumarkts.

Seine Tiere grasten dabei an beiden Seiten des alten Kanals und sorgten damit auch für ein Stück Nostalgie. Karl Kämpfs Denkmal steht nun neben den "Sicherheitstoren" bei Unterölsbach. Dort hatte sich der Schäfer mehr als 25 Jahre lang aufgehalten und wohl gefühlt. Er baute sich dort seine "Schäferei" auf.

"Nicht vergessen"

Daran erinnert das Denkmal. Dass es ein solches geben musste, war seinen Freunden und Wegbegleitern relativ schnell klar. Nur: Auf welche Art?

Dem Bürger Michael Merz war es wichtig, dass dies bald geschah. "Damit ein alter Freund nicht vergessen wird", so Merz. Die Amts- und Behördenvertreter aus Berg, Neumarkt und der Bezirkshauptstadt gaben ihr Plazet und so kam es. Die RK Gnadenberg sagte zu, sich an den zu erwartenden Kosten zu beteiligen und so machte sich der Steinmetz- und Bildhauermeister Herbert Weißmüller ans Werk. Er schuf ein 1,90 Meter großes und eine Tonne schweres Denkmal aus Sandstein aus dem Miltenberger Gebiet. Diesem gab an seinem neuen Ort Pfarrer Markus Müller noch den kirchlichen Segen.  

HELMUT FÜGL

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