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Die Wohnsituation am Berliner Ring 17 a am Eingang zum Blomenhof (Müllentsorgung) sei menschenunwürdig. Im Antrag heißt es, dass bereits seit einem Jahr viele Gespräche gelaufen seien, bisher ohne Ergebnis. Die SPD schlägt als neuen Ort das südliche Industriegebiet nahe der Christlichen Arbeiterhilfe (CAH) vor. Dieser Ort sei sinnvoll, weil damit eine niederschwellige Betreuung durch Mitarbeiter der CAH konkretisiert werden könnte. Mögliche Widerstände aus dem Bauamt, „Gefährdung der Stadtentwicklung“ ist im Antrag zitiert, seien aus Sicht der SPD unbegründet. Es gebe viele Baustellen im Stadtgebiet, da gelte es, Prioritäten zu setzen.
Weiter nimmt die SPD-Stadtratsfraktion in einem Pressetext zum Stadtteilzentrum Pölling Stellung. Ein neues Zentrum dort sei „gut und wichtig für die innerörtliche Weiterentwicklung“ und finde die Unterstützung der SPD, ebenso die Sanierung des Schreiberhauses.
Überlegt wird, im erneuerten Schreiberhaus den Selbsthilfegruppen neue Räume anzubieten, die im Moment im Haus der Selbsthilfegruppen residieren. Dieser Bau, das ehemalige Schulhaus, könnte nun abgerissen werden, haben die Selbsthilfegruppen erfahren. Sie seien „überrascht und getroffen“.
Sie befürchten nun, gibt die SPD in ihrem Pressetext weiter, dass in einer neuen Unterkunft — das Schreiberhaus etwa wäre nur für die Nutzung der Selbsthilfegruppen zu groß — die Anonymität, die für ihrer Arbeit so wichtig sei, nicht gewahrt werden könne, wenn weitere Nutzer im Haus angesiedelt würden.
Die SPD-Stadträte geben zu bedenken, dass das Selbsthilfehaus 2002 gründlich saniert worden sei. 180000 Euro habe die Stadt dafür in die Hand genommen und Spenden erhalten. Dazu hätten viele Gruppen in Eigneleistung Bodenbeläge verlegt, Schränke, Türen und mehr eingebaut. Die enorme finanzielle Investition für ein neues Domizil und der Wunsch der Selbsthilfegruppen „müssen bei den Planungen berücksichtigt werden“, schreibt die SPD. Man solle mit den Kirchenverantwortlichen „bezüglich der Pfarrpfründe ergebnisoffen“ sprechen. Nur gemeinsam mit den Pöllingern, den Selbsthilfegruppen, den Vereinen, der Kirche und der Stadt könne man „die beste Lösung finden“.
Am besten sei dazu eine Bürgerbefragung geeignet, so die SPD, die die Meinung zum Erhalt des Selbsthilfehauses, der möglichen Nutzung des Schreiberhauses, den Bedarf und mögliche Orte für einen Kinderspieplatz und mehr abfragt.

