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Stets ein Wagnis

Überquerung des Berliner Rings ist gefährlich - 06.02.2013 07:00 Uhr

NEUMARKT  - Der Unfall am Freitag letzter Woche, als ein 14 Jahre alter Bub beim Überqueren des Berliner Rings von einem Auto erfasst und schwer verletzt wurde, wirft Fragen auf über die Sicherheit in diesem Bereich im Norden Holzheims.

Die Stelle im Norden Holzheims ist zwar übersichtlich, aber die Autofahrer auf dem Berliner Ring halten sich nur in Ausnahmefällen an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h.
Die Stelle im Norden Holzheims ist zwar übersichtlich, aber die Autofahrer auf dem Berliner Ring halten sich nur in Ausnahmefällen an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h.
Foto: Etzold
Die Stelle im Norden Holzheims ist zwar übersichtlich, aber die Autofahrer auf dem Berliner Ring halten sich nur in Ausnahmefällen an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h.
Die Stelle im Norden Holzheims ist zwar übersichtlich, aber die Autofahrer auf dem Berliner Ring halten sich nur in Ausnahmefällen an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h.
Foto: Etzold

Zwei Buben wollten, so Polizeioberrat Helmut Lukas, am Freitag auf ihren Rädern die Bundestraße 299 vom Geh- und Radweg von Neumarkt nach Berg östlich des Alten Kanals überqueren. Einer blieb stehen, der zweite glaubte irrtümlich, es noch vor dem Pkw schaffen zu können.

Lukas sagt aber auch, dass es der erste schwere Unfall gewesen sei, der sich an diesem zugegeben riskanten Übergang ereignet habe. Das liege wohl daran, dass gut zu sehen ist, ob sich auf der Umgehungsstraße von links oder rechts ein Fahrzeug nähert.

Eine Druckknopfampel wäre eventuell eine Option. Helmut Lukas kann sich eine versetzte Schranke vorstellen, um wenigstens die Radfahrer zum Absteigen zu zwingen.


Solange die Blomenhofkreuzung noch beampelt war, bestand für Fußgänger und Radler, die von der Altdorfer Straße kamen und Richtung Berg weiter wollten, ein beampelter Überweg. Der ist nach dem Bau des Kreisverkehrs weggefallen. Die neue Unterführung konnte vor Einbruch des Winters nicht fertiggestellt werden.

Gleichwohl, findet Josef Gilch vom zuständigen Staatlichen Bauamt in Regensburg, habe sich die Situation an der Stelle, an der der Alte Kanal die Bundesstraße unterquert, etwas verbessert. Ihm sei bewusst gewesen, dass es sich hier um eine latente Gefahrenstelle handle. Dehalb habe er die Begrenzung auf 50 Stundenkilometer veranlasst und Schilder aufstellen lassen, die die Pkw-Fahrer vor querenden Radlern warnen.

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen, das war zu beobachten, scheint aber ernsthaft die wenigsten Autofahrer zu interessieren.

Dabei könnte es sich allerdings nur um ein Provisorium handeln. Denn in Zukunft sollen die Spaziergänger und Radfahrer sicher unter einer Brücke über den Ludwigskanal von Neumarkt nach Berg und umgekehrt gelangen.

Brückenbau angekündigt

Diese Brücke, die in der Bauzeit eine Umfahrung auf einem Damm durch die historische Wasserstraße notwendig macht, wurde als zweiter Bauabschnitt angekündigt.

Dass die Brücke nicht in einem Aufwasch mit der Sanierung der Fahrbahn vom Beckenhofer Weg bis zum Kreisverkehr gebaut wurde, hat einfache Gründe, die das Bauamt aber erst jetzt verriet. Es muss noch ein Grundstück mit sage und schreibe 30 Besitzern erworben werden und die wasserrechtlichen Fragen sind auch noch nicht alle abgeklärt. Gilch hofft, dass mit der Baumaßnahme im Mai oder Juni begonnen werden kann. Die Fertigstellung soll dann Ende des Jahres sein. 

hcb


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