Dienstag, 11.12.2018

|

Vier Tierbabys tummeln sich im Jurazoo

Nachwuchs an der Hasenheide: Kapuzineräffchen Moritz wird bei Pelechs im Wohnzimmer aufgepäppelt - 12.08.2010 11:00 Uhr

Die Welt des Jurazoos ist für den acht Wochen alten Kapuzineraffen Moritz (links) noch neu und manchmal erschreckend – deswegen kuschelt er sich am liebsten in den Arm seines Pflegers. © Günter Distler


Vor acht Wochen fand Petra Pelech das neugeborenen Äffchen auf dem Boden – gerade noch rechtzeitig. Denn das Muttertier wollte ihn nicht annehmen, hatte ihn zuvor von einem drei Meter hohen Ast geworfen. Nun wird Kapuzineraffe Moritz bei den Pelechs zuhause mit Säuglingsnahrung aufgepäppelt. Bisweilen tollt er auch im Wohnzimmer herum – am besten gefällt es ihm aber, wenn er auf den Arm genommen wird.

Nasenbär Flummi macht seinem Namen alle Ehre. © Günter Distler


„In zwei Monaten ist er über den Berg“, meint Pelech. Dann komme er zu den sechs anderen Affen ins Gehege. Im nächsten Jahr soll dann ein neues Gelände für die Kapuzineraffen entstehen – mit über 200 Quadratmetern werden sie dort reichlich Platz zum Turnen haben.

Der Känguruu-Nachwuchs hütet noch seinen Beutel. © Günter Distler


Nasenbär-Weibchen Flummi erkundet derweilen schon die Wege des Jurazoos. An einer Hundeleine kann sie herumschnüffeln, aber nicht entwischen.

Im Beutel am gemütlichsten

In 14 Tagen soll das neue Gehege für sie und ihre Artgenossen fertig sein. „Aber wenn wir sie jetzt schon zu denen stecken würden, bekäme sie einen Herzinfarkt“, schmunzelt Zoodirektor Dieter Pelech.

Der Java-Affennachwuchs kuschelt mit der Mama. © Günter Distler



Auch das kleine Känguru, das am achten Juli das erste Mal seinen Kopf aus dem Beutel streckte, hüpft erst ab und zu im Gehege herum. Noch acht Monate wird es dauern, bis es den Beutel ganz verlässt. Zum Schluss wird es nur ab und zu den Kopf hineinstecken, um Milch zu trinken. 

sbe

Seite drucken

Seite versenden


weitere Meldungen aus: Neumarkt