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Deutlich sichtbar werde die Entwicklung des österreichischen Bildhauers von zunächst figürlichen Arbeiten der 30er Jahre zu den aus Kuben zusammengesetzten Skulpturen späterer Schaffensphasen.
Pia Dornacher, die seit Januar die Gesamtleitung des Museums Lothar Fischer übernommen hat, schlug den Bogen von Fischer zu Wotruba: Fischer habe den Mensch in seinen Grundhaltungen als Kunstfigur begriffen; der Untertitel der Ausstellung „Stehen, Sitzen, Liegen“ ist ein Fischer-Zitat. Dornacher dankte vielen Leihgebern, die zu der Schau beigetragen haben, der Stadt Neumarkt und dem Förderverein des Museums für die finanzielle und ideelle Unterstützung.
Sie kündigte an, dass zeitgleich mit der Ausstellung eine neue Publikation über Wotruba, herausgegeben von der Wotruba Privatstiftung, erscheine. Auch im MLF wird am 24. Februar ein neues Druckwerk präsentiert, sagte Heiko Graeve, der Vorsitzende des Fördervereins: Pia Dornacher hat ein neues Werksverzeichnis von Lothar Fischers Werken zusammengetragen. Neu dabei wird eine CD sein, die auch Bilder dazu liefert.
Immer wieder sollten die Werke von Künstlern wie Lothar Fischer oder Fritz Wotruba ausgestellt werden, denn jede Zeit habe neue Fragen an die Werke, finde zu neuen Deutungen, so Stöger-Spevak im Eröffnungsvortrag. Sie hat den Nachlass Wotrubas mit betreut; nun hat er seit kurzem im Wiener Belvedere im 21er Haus eine dauerhafte Heimat gefunden.
Zur Wotruba-Schau in Neumarkt gibt es einen Ferienworkshop für Kinder ab sechs Jahren mit dem Titel „Ich stehe, sitze, liege“ am 26. März, vier Kunstmatineen an den Donnerstagen am 24. Januar, 21. Februar, 14. März und 25. April, jeweils um 10.30 Uhr, mit verschiedenen Themen. In der neuen Werkstatt für Erwachsene am Mittwoch, 27. Februar, um 14 Uhr kann jeder zum Bildhauer werden, und bei Kunst und Yoga im Museum ab Mittwoch, 6. März, 10.30 Uhr, werden die Plastiken mit dem ganzen Körper nachempfunden.


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