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In der über 30-jährigen Vereinsgeschichte gelingt es dem SCO zum ersten Mal, zwei Männermeister bei einer Landesmeisterschaft zu stellen: Sebastian Krieger, der in allen Bayernligakämpfen unbesiegte Mittelgewichtler der Ölsbacher, holte sich in der 84-Kilo-Gewichtsklasse nach vier Schultersiegen und einer knappen Punktniederlage im Finale ebenso den Meistertitel wie sein Vereinskamerad Tobias Nendel.
Der Schwergewichtler lieferte ein überlegenes Turnier ab: Drei Schulter- beziehungsweise Abbruchsiege und ein Punktsieg brachten ihm die Krone in der Klasse bis 120 Kilo ein. Die beiden Oberölsbacher werden die Farben des bayerischen Ringerverbandes nun bei den deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil in Ehingen (Baden-Württemberg) vertreten.
Kurzen Prozess machte Sebastian Krieger in seinen Vorrundenkämpfen mit dem Bindlacher Adler, den er in der zweiten Runde ebenso schulterte wie den Regensburger Lochner in Runde eins. Der Untergriesbacher Bundesligaringer Bauer lag ebenfalls in der zweiten Runde auf beiden Schultern.
Lokalmatador Feser aus Unterdürrbach musste ebenfalls die klare Überlegenheit des Ölsbachers anerkennen, als er bereits nach 20 Sekunden auf den Schultern lag.
Im Finale konnte sich Krieger dann eine knappe Punktniederlage gegen den Nürnberger Baumeister (Johannis) leisten, da dieser zuvor gegen den Untergriesbacher Bauer verloren hatte. Trotz dieser einkalkulierten Punktniederlage wurde Krieger bayerischer Meister.
Schultersiege verbuchte Tobias Nendel gegen den Zirndorfer Glufke und über den Regensburger Lehner. Einen technischen Überlegenheitssieg über den Unterdürrbacher Deener folgte ein 2:0-Rundensieg über den Mietrachinger Steinkirchner, der sich mit der Silbermedaille begnügen musste.

