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30 Jahre fränkisch-französische Partnerschaft gefeiert

Delegation aus Gutenstetten in St. Hilaire les Places herzlich empfangen - 31.08.2017 13:38 Uhr

In 30 Jahren der Gemeindepartnerschaft zu einer großen Familie geworden: Die Freunde aus Gutenstetten und St. Hilaire les Places. © privat


Für die Franken wurde "ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Programm mit möglichst vielen persönlichen und kulturellen Berührungspunkten gestaltet", berichtete Alexander Scheumann, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins "Freunde von St. Hilaire-Gutenstetten e.V.". In St. Hilaire wurden die Gäste durch die Gemeinde offiziell "und wie immer herzlich" bei einem Aperitif mit "quich lorraine" und "madeleine" empfangen und auf die Feierlichkeiten eingestimmt.

Nach einer Erfrischungspause in den Gastfamilien traf man sich am See zum alle zwei Jahre stattfindenden Markt der Genüsse. Hier wurden lokale Spezialitäten angeboten und vor Ort zubereitet. Der Tag fand in einem wunderschönen Ambiente einen landestypischen Ausklang in den Reihen der Gastfamilien.

Bürgermeister Gerhard Eichner und Alexander Scheumann (Vorsitzender des Partnerschaftsvereins) erklären Bürgermeisterin Sylvie Vallade (v. l.) den enthüllten Kunstkarpfen. © privat


Tags darauf wurde eine gemeinsame Exkursion nach St. Junien mit Besichtigung der Römertherme Chassenon unternommen, wobei sich die Jugend mit einer Interaktiven App durch die Stadt führen ließ, während für die "ältere Generation" die klassische Führung durch den schönen Stadtkern erfolgte. Abends wurde am See gefeiert und mit Gutenstetter Bier sowie französischem Wein auf die Freundschaft angestoßen.

Grußworte und Geschenke ausgetauscht

Die offiziellen Feierlichkeiten zum Partnerschaftsjubiläum fanden am nächsten Tag am Rathaus statt. In einer liebevoll geschmückten Halle wurden dokumentiert Bilder die Begegnungen in den 30 Jahren. Die Bürgermeisterin Sylvie Vallade und ihr fränkischer Kollege Gerhard Eicher sowie der Vorsitzende der "Freunde von St. Hilaire", Alexander Scheumann, würdigten die Partnerschaft ebenso wie Vertreter des Departements und der Partnerschaftsbeauftragte der Region "nouvelle Aquitaine".

Beim Austausch der Geschenke wechselten neben üblichen Spezialitäten und Gaumenfreuden aus Frankreich und Franken ein aus Porzellan angefertigter "Maronengarer" sowie eine Reihe von verschiedenen Instrumenten "die Seiten", die von der in Gutenstetten ansässigen Firma Meinl für den Musikunterricht an der Schule in St. Hilaire gespendet wurden. Ferner überreichte Bürgermeister Eichner ein in Gutenstetten zum, Jubiläum gefertigtes Becken mit den Wappen der Gemeinden sowie den Unterschriften der Vertreter aus Gutenstetten.

Die Freunde von St. Hilaire hatten zum Partnerschaftsfest T-Shirts anfertigen lassen, die kurz nach den Ansprachen reißenden Absatz fanden. Zudem wurde ein Aischgründer-Kunstkarpfen übergeben, den die Künstlerin Elke Rogler-Klukas gestaltet hatte. und vor Ort seiner Bestimmung übergeben. Mit einer Grabbeigabe gedachte die Gruppe aus Gutenstetten an dessen Grab des vor zwei Jahren verstorbenen ehemaligen Bürgermeisters Robert Picat, der "eine treibende Kraft in der Gründungsphase unserer Partnerschaft" gewesen war.

Die 1047 Kilometer zwischen den Partnergemeinden waren auch von einer Radlergruppe, einem Dutzend Pferde, Joggern und "Wanderern" bei herrlichstem Sommerwetter zurückgelegt worden, berichtete Alexander Scheumann. Nach Tränen beim ausgiebigen Abschied freut man sich im nächsten Jahr auf den Gegenbesuch der Freunde aus St. Hilaire les Places und war man sich nach langer Rückreise einig, "dass es trotz aller Beschwerden sicher nicht das letzte Mal gewesen war, dass man unsere Freunde besucht". 

nb

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